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Mr. Wash erwartet Ansturm schmutziger Autos

Linden-Süd Mr. Wash erwartet Ansturm schmutziger Autos

Ein Düsseldorfer Unternehmen investiert 12 Millionen Euro in einen neuen Standort auf dem ehemaligen Hanomag-Gelände. Zwei automatischen Waschstraßen könnten bis zu 2000 Autos pro Tag abfertigen - doch ganz so viele werden es wohl nicht werden.

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Noch steht in der Nachbarschaft von Obi-Baumarkt und Fahrrad-Stadler nur das Stahlgerippe der künftigen Waschanlage.

Quelle: Mario Moers

Linden-Süd. Linden-Süd. Noch glänzen an der Göttinger Straße nur die weißen Stahlträger der zukünftigen Waschanlage. Doch wenn die Bauarbeiten an der „Mr. Wash“-Niederlassung in der Nähe des Bahnhofs Fischerhof nach Plan verlaufen, könnten schon im Mai 2015 die ersten Autos strahlend aus der 12 Millionen Euro teuren Anlage rollen. „Die zwei Waschstraßen zusammen sind theoretisch für 2000 Autos täglich ausgelegt“, sagt Richard Enning, Vorstand des Düsseldorfer Unternehmens. Realistisch betrachtet, liege die Zahl der Autos, die in Linden gewaschen werden sollen, zwischen 100 und 1000 pro Tag, schätzt Enning.

Um den erhofften Ansturm schmutziger Fahrzeuge zu bewältigen, plant das Unternehmen, etwa 50 Beschäftigte an diesem Standort einzustellen. „Wir möchten im März oder April 2015 auf Mitarbeitersuche gehen“, erläutert Enning. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, seinen Angestellten einen selbst verordneten Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde zu zahlen.

Neben einer Halle mit zwei modernen automatischen Waschstraßen entstehen auf dem 19 000 Quadratmeter großen Gelände eine Selbstbedienungsreinigungsanlage mit 50 Plätzen, eine Innenreinigung und eine Tankstelle. „Das Gelände ist für uns Ideal. Größe und Verkehrsanbindung entsprechen genau unseren Anforderungen“, sagt Enning. Bundesweit betreibt Mr. Wash aktuell 33 Anlagen, in Hannover wird die erste Niederlassung installiert. Der Standort wurde dem Unternehmen von der Firma Dibag vorgeschlagen. Der Münchener Konzern investiert selbst auf dem Gelände, etwa in die Sanierung der denkmalgeschützten Industriebauten am Deisterkreisel. Mit der Bebauung des Grundstücks gegenüber dem Fahrradhändler Stadler belegt Mr. Wash eines der letzten noch ungenutzten Grundstücke auf der historischen Industriefläche der Hanomag.

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