Die Polizei hat in Hannover-Linden eine Dealerbande festgenommen. Die beiden Hauptverdächtigen, ein 32- und ein 33-Jähriger, sind seit Ende vergangenen Jahres im Visier der Drogenfahnder. Am Dienstagabend observierten die Beamten einen der Männer, der in Begleitung eines 24-Jährigen an der Ecke Charlottenstraße/Dreikreuzenstraße offenbar auf eine Lieferung wartete.
Als sie ihre Ware - acht Kilo Marihuana - erhalten hatten, schritt die Polizei ein. Die Männer mussten mit zur Wache, das Rauschgift wurde in die Verwahrstelle der Polizeidirektion gebracht. Kurz darauf nahmen die Beamten die beiden Komplizen der Männer fest. Sie hatten in einer Wohnung in der Roesebeckstraße auf die Marihuana-Lieferung gewartet. Gegen alle vier wird jetzt wegen bandenmäßigem Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen ermittelt.
tm
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Kommentare
Noch einmal: Pressekodex Sascha Aust / HAZ.de – 21.01.10
@ paulchen: So weit ich das verstanden hatte, herrschte Unklarheit darüber, in welchen Fällen HAZ.de die Nationalität benennt und in welchen nicht. Da das bereits häufiger vorgekommen ist, wollte ich mal flugs auf die Kriterien hinweisen, bevor hier noch weitere wilde Verschwörungstheorien um sich greifen. Außerdem brauchen die Herrschaften dann ja vielleicht auch nicht mehr unter jedem Polizeibericht nach der Nationalität irgendwelcher Täter zu fragen, wenn wir die Richtlinien einmal erklärt haben ;-)Also wie gesagt, HAZ.de orientiert sich bei der Berichterstattung am Pressekodex des Deutschen Presserats. In diesem Fall greift Punkt 12.1. Wenn Sie weitere Kriterien kennenlernen möchten, können Sie den vollständigen Pressekodex wie bereits erwähnt unter http://www.presserat.info/uploads/media/Pressekodex.pdf herunterladen.
Ach so, um ihre Frage zu beantworten: Die Nennung von Berufen oder ehemaligen Berufen in solchen Fällen wird meines Wissens im Pressekodex nicht behandelt.
@Pressekodex Sascha Aust paulchen – 21.01.10
Warum wird dann bei irgendwelchen Delikten die absolut nichts mit der beruflichen Tätigkeit zu tun haben doch immer der Beruf genannt. Achten sie mal darauf wie oft da steht "der ehemalige Polizist", "der üstra-Fahrer", "der Stadtangestellte" usw! Oder soll es seitens der HAZ doch mit dem Pressekodex nicht so genau genommen werden wenn es gegen die Hassbilder geht.Nationalität nennen Manne – 21.01.10
Man sollte bei Straftaten die Nationalitaet der Verdächtigen nennen.Wovor hat man Angst?Sollten es überwiegend Ausländer sein,gibt es dieses Problem,was einige nicht wahrhaben wollen.
Sollten es überwiegend Deutsche
sein,dann relativiert sich dieses
Problem von ganz alleine.
Aber die "Gutmenschen" wissen schon,warum sie alles unter der Decke halten wollen.
@auch ein Leser Jemand mit Verstand – 21.01.10
Nur damit ich dich richtig verstehe."Das Problem beim Namen nennen" bedeutet für Dich: Es waren Ausländer und es waren die ausländischen kriminellen Gene, die sie dazu bewogen haben kriminell zu werden. Nach dem Motto, die Rasse legt fest ob jemand kriminell wird oder nicht. Versteh ich Dich richtig? So dumm kann doch niemand sein. Also erkläre bitte was Du meinst. Du redest von Kuschelpolitik. Das klingt danach als würdest Du glauben das Ausländer besser behandelt werden als Einheimische. Im Vergleich von Einkommen und Lebensverhältnissen zwischen Deutsche und Ausländern spiegelt sich das jedenfalls nicht wider. Da geht es den meisten Ausländer deutlich schlechter. Bei Dir trifft das wahrscheinlich nicht zu. Deine Aussagen zeigen weshalb das so ist.
Pressekodex Sascha Aust / HAZ.de – 21.01.10
Zur wiederholten Nachfrage nach der Nationalität: HAZ.de orientiert sich in der Berichterstattung am Pressekodex des Deutschen Presserats. Die Richtline 12.1 besagt: "In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte."Den vollständigen Pressekodex gibt es beim Deutschen Presserat zum Download: http://www.presserat.info/uploads/media/Pressekodex.pdf
@ xxx Alfred Tetzlaff – 21.01.10
Genau im Gegenteil politisch korrekt nennt man das. Leider!@ leser xxx – 21.01.10
Es handelt sich sicher um Deutsche,andernfalls hätte es die HAZ schon erwähnt.Da können Sie sich sicher sein.@lip auch ein Leser – 21.01.10
Warum die Herkunft genannt werden sollte, gans einfach schluss mit Kuschel Politik und Kuschel Justiz,
bestehende Gesetze durchgreifen und das Problem beim NAMEN nennen! Ganz einfach! Oder!?
PS: Klar es gibt auch Einheimische Straftäter. Die sind eindeutig bei bestimmten Straftaten z.B. Gewalt, Drogen deutlich in der Unterzahl.
Cannabis Verbot ist nicht mehr Zeitgemäß Gewzungenermaßen Anonym – 21.01.10
Es gibt in Deutschland ca. 4 Millionen Menschen die regelmäßig Cannabis konsumieren. Ob das förderlich ist sei dahingestellt. Es ist aber einfach Fakt. Problematisch wird es wenn der Staat diesen Konsumenten, die kein schlechteres Gewissen zu haben brauchen als jemand der regelmäßig Alkohol trinkt, den Konsum verwehrt, sodass sich Konsumenten auf dem Schwarzmarkt bedienen müssen. Bei so vielen Nachfrager wird sich ein Schwarzmarkt nicht austrocknen lassen. Das fördert Kriminalität und gefährdet die Gesundheit der Konsumenten. Darüber hinaus sind keinerlei alterbeschränkenden Masnahmen, geschweige denn eine sinnvolle Besteuerung möglich, deren Einnahmen dem Volk zugute kommen würde. In den nächsten zwanzig Jahren wird sich an dem Verbot allerdings wenig. So lange dauert es wohl bis die verbohrten Meinungen in unser Gesellschaft über dieses Thema dem Realismus weichen. Vielleicht ist bis dahin wirklich mal jemand gestorben, weil der Handel mit Cannabis z.T verantwortungslosen Kriminelle überlassen wird, die sonstwas hinzumischen um Ihren Ertrag zu steigern. Liebe Politiker, ich und jeder Berater weiß es könnte Stimmen kosten, aber lasst doch bitte in dieser Frage Vernunft walten.Herkunftsnennung lip – 21.01.10
Wozu zum Teufel soll man das sagen! Damit Sie hetzen können? Sich in ihrer kleinen Welt bestätigt fühlen? Ich versteh Sie nicht! Zum kotzen dieses verhalten!Seien Sie doch froh, dass die Polizei solch einen Erfolg verbuchen konnte!
Drogenfund Leser – 21.01.10
In dem Bericht wird mal wieder nicht darauf eingegangen, ob die Dealer Deutsche, Ausländer oder Deutsche mit "Migrationshintergrund" sind.Warum eigentlich nicht, hat die HAZ Angst, "Ross und Reiter" zu nennen oder hat Herr Neufert verboten, nähere Angaben zu machen ?
Drogenbande in Linden-Süd fliegenfischer – 21.01.10
ein kleiner Tipp für die Polizei : wenn ihr schon in Linden-Süd observiert, geht doch mal in die Ricklinger Str. Telefon Zelle vorm Bolzplatz, da wird auch ganz bestimmt gedealt.legalize it! ... – 21.01.10
Was das an Steuern gebracht hätte. 80.000 Gramm, darauf 50% Steuern und keine Kosten für den Einsatz der Polizei. Einen legalen Arbeitsplatz oder gar mehrere würde man auch schaffen, verbunden mit den Zahlungen in die Sozialversicherung. Wer weiß, vllt. würd ja sogar jemand aus der Arbeitslosigkeit gebracht weil es einen neuen legalen Wirtschaftszweig gibt.Von Alkoholtoten hab ich schon gehört. Auch von Toten die vorher HARTE Drogen konsumiert haben habe ich schon gehört. Nicht gehört habe ich von Leuten die sich tot gekifft haben... seltsam.
Glückwunsch Berni – 21.01.10
Glückwunsch! Wusste garnicht, dass die Verkehrspolizei so tüchtig ist in Hannover.