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SchmuckiFestival in Hannover wird immer größer und beliebter

Linden SchmuckiFestival in Hannover wird immer größer und beliebter

Das SchmuckiFestival am Lindener Schmuckplatz in Linden-Nord wird immer größer und beliebter: 16 Bands mit insgesamt 62 Musikern spielten jeweils bis zu einer Stunde auf einer der beiden Bühnen.

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Drei Tage volles Programm: Bands und Besucher sorgen mitten in Linden für Festivalstimmung.

Quelle: Link

Hannover. Das SchmuckiFestival am Lindener Schmuckplatz in Linden-Nord wird immer größer und beliebter: Am vergangenen Wochenende feierten viele hundert Musikfreunde bei strahlendem Sonnenschein erstmals drei Tage lang im Herzen von Linden-Nord. 16 Bands mit insgesamt 62 Musikern spielten jeweils bis zu einer Stunde auf einer der beiden Bühnen. So hatten auch eher unbekannte Gruppen die Möglichkeit, ihre Musik den Zuschauern zu präsentieren.

Organisator Oliver Steffens ist mit dem dritten SchmuckiFestival mehr als zufrieden. „Es lief grandios. Es gab auch keine Probleme mit den Nachbarn und keine Randale von Besuchern“, sagt Steffens. Das bestätigt auch Polizei-Pressesprecher Heiko Steiner: „Der Polizei sind keine Vorkommnisse bekannt.Alles war ruhig.“

Steffens, der selbst ein Fahrradgeschäft am Lindener Schmuckplatz betreibt, legt sehr viel Wert auf ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn. „Ich will ein Fest veranstalten, über das jeder glücklich ist.“ Darum würden sich auch die Anwohner jedes Jahr auf das Festival freuen. Einen Beitrag leisten dazu auch die Veranstaltungszeiten. Abends wird ab 22 Uhr Ruhe eingehalten, die Musiker packen ihre Instrumente aus und die Besucher senken ihre Stimmen – dafür sorgt ein Sicherheitsdienst.

Die Festival-Organisation betreibt Steffens mit Leib und Seele. „Wenn ich das mache, brennt mir das Herz. Ich möchte, dass alle zusammen etwas Besonderes erleben.“ Ohne die Unterstützung seiner etwa 30 Helfer, das betont Steffens immer wieder, sei das aber nicht möglich. Sein Dank gilt außerdem den Musikern, von denen viele auch ohne Gage auftreten.

Die Musiker fühlen sich auf dem Schmuckplatz ebenfalls gut aufgehoben. „Die Stimmung ist unglaublich familiär. Selbst wenn ein Auftritt in die Hose geht, feiern einen die Leute trotzdem“, sagt Nick Liedtke, Bassist der hannoverschen Bands „Tintengraben“ und „Snafus“. „Snafus“ gehört zu den Urgesteinen des Lindener Festivals und ist zum dritten Mal dabei. „Das Schmucki ist unser Highlight des Jahres, das ist wie unser Wohnzimmer“, schwärmt Liedtke.

Bei aller guten Stimmung muss das Festival aber auch finanziert werden, denn Headliner wie etwa „Wohnraumhelden“ und „Flo Mega“ spielen nicht kostenlos. Aber es gibt Freundschaftspreise, „die ‘Wohnraumhelden’ haben mir mal spät auf einer Party einen Auftritt versprochen.“ Dafür ist der Eintritt für das Festival umsonst und die Preise für Essen und Getränke sollen fair bleiben; in diesem Jahr lagen sie bei zwei Euro für 0,3 Liter Bier oder Cola. Das finanzielle Risiko trägt Veranstalter Steffens ganz alleine.

„Wenn hier was schiefläuft, bin ich verantwortlich“, sagt der Organisator. „Aber falls es ein Minus gibt, dann trage ich das gerne und mit Fassung, weil ich weiß, dass alles zum Gelingen des Festivals beigetragen habe.“

Christian Link

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