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Badenstedt

Spielplatz am Frobeniusweg noch immer gesperrt

Von Susanna Bauch

Seit einem Jahr kann der Spielplatz Frobeniusweg in Badenstedt nur eingeschränkt genutzt werden. Die seit vergangenen Jahr andauernden Bauarbeiten sind noch immer nicht abgeschlossen.
Die neue Kletterkombination muss tiefergelegt werden.

Die neue Kletterkombination muss tiefergelegt werden.

© Bauch

Die Kindergartengruppe macht enttäuscht kehrt: Eigentlich sollten die Kleinen noch vor dem Mittagessen ein wenig draußen spielen, doch der Spielplatz am Frobeniusweg in Badenstedt ist immer noch nicht komplett freigegeben. Seit Herbst vergangenen Jahres wird hier gebaut und gebuddelt, ohne dass bislang ein Ende in Sicht ist. Für die Kinder ein großer Verlust, denn in der Regel ist der Spielplatz gut genutzt, wie Marie-Elisabeth Ritter vom Bürgerverein Badenstedt betont.

Im Oktober wurde das Klettergerüst abmontiert, es war nicht mehr sicher genug. „Den Winter über passierte dann erstmal gar nichts”, sagt Ritter. Anfang des Jahres wurden dann die restlichen Verankerungen aus dem Boden geholt. „Dann bewegte sich wieder eine Ewigkeit lang nichts”, klagt Ritter. Ende Juni schließlich wurde das heißersehnte Klettergerüst installiert – mit einem Bauzaun drumherum. Seitdem nun drücken sich die Kinder hier die Nasen platt, müssen sich weiter mit einem Sandkasten und zwei alten Schaukeln begnügen. „Die Eltern und ihre Kinder sind wirklich enttäuscht”, sagt Ritter. Etliche hätten auch bereits die Nummer des Bürgertelefons angerufen, die auf einem Schild am Spielplatz notiert ist. „Aber wir wurden nur vertröstet.”

Mittlerweile hat die Stadt immerhin Sand gebracht, doch der Bauzaun steht nach wie vor. „Wir hatten da etliche Probleme”, räumt Hanspeter Geiges vom zuständigen Fachbereich Umwelt und Stadtgrün ein. Es habe ein Baufehler vorgelegen, die unterste Stufe sei zu hoch angebracht. „Deshalb ist der vorgeschriebene Fallschutz nicht gewährleistet”, so Geiges. Und die Auseinandersetzung mit der Firma wegen einer Nachbesserung habe sich sehr in die Länge gezogen. „Jetzt sind wir aber so weit”, verspricht der Experte. In der kommenden Woche würden Arbeiter anrücken, um das Spielgerät tiefer zu legen. Danach werde noch einmal Sand aufgeschüttet, „und in zwei bis drei Wochen kann der Bauzaun dann weg”, sagt Geiges. Bleibt zu hoffen, dass der Sommer dann nicht auch schon weg ist und das neue Gerät noch ordentlich genutzt werden kann.

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