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West Stadt Hannover baggert zum Hochwasserschutz in der Masch
Hannover Aus den Stadtteilen West Stadt Hannover baggert zum Hochwasserschutz in der Masch
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09:39 17.06.2011
Von Conrad von Meding
In Ricklingen senken Bauarbeiter eine Fläche ab. Sie soll dem Hochwasserschutz als Überflutungsfläche dienen. Quelle: Rainer Surrey
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Ricklingen

In der Ricklinger Masch haben Arbeiter mit dem Tieferlegen einer Wiese südlich des Südschnellwegs begonnen. Bis zu einem halben Meter wird das Areal abgesenkt, die Arbeiten dienen dem Hochwasserschutz. Ziel ist, dass sich bei starkem Hochwasser die Fluten besser ausbreiten können. „Retentionsfläche“ nennen Fachleute diese Überschwemmungsgebiete. Die Arbeiten selbst sollen etwa zwei Wochen dauern, der Beginn hatte sich leicht verzögert. Etwa 1000 Kubikmeter Erdreich werden ausgehoben, sie sollen danach den sanierten Altlastenstandort am Glockseeufer der Ihme auffüllen. So kombiniert die Stadt zwei Hochwasserprojekte miteinander, der Steuerzahler spart Geld.

Die Abgrabung in der Masch dient als Ausgleich für Sanierungsarbeiten am Ricklinger Bad in den Jahren 2007 und 2008. In der Mulde auf der Grünlandfläche „Hof’s Meisterwinkel“ östlich des Wegs Vor der Kornhast sollen sich feuchtigkeitsliebende Pflanzenarten ansiedeln. Die Böschungen werden flach ausgezogen, um weiterhin eine landwirtschaftliche Nutzung zu ermöglichen. Der Bodenaushub wird über einen Fuß- und Radweg und die Straßen Vor der Kornhast und An der Bauerwiese abtransportiert. Wegen der beengten Lage besteht an der Strecke von der Baustelle bis An der Bauerwiese (Einmündung Kneippweg) während der Arbeiten von 7 bis 17 Uhr beidseitig Parkverbot.

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