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Stadt saniert kaputte Straßen

Straßenbau Stadt saniert kaputte Straßen

Seit Jahren ist eine Grundsanierung beschädigter Nebenstraßen in Oberricklingen aufgeschoben worden, jetzt investiert die Stadt 217 000 Euro in die Erneuerung der Fahrbahnen. Die ersten Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr starten.

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Die Straße Unter den Birken in Oberricklingen ist ein einziges Flickwerk. Im nächsten Jahr soll sie saniert werden.

Quelle: Schwarzenberger

Oberricklingen. Die Stadt ist mit ihrem Straßensanierungsprogramm nun auch in Oberricklingen angekommen: Insgesamt 217 000 Euro will der Fachbereich Tiefbau ausgeben, um kaputte Nebenstraßen zu reparieren – Arbeiten, die seit Jahren aus Geldmangel immer wieder aufgeschoben wurden. Löchrige Fahrbahnoberflächen sollen neue Asphaltdecken erhalten; die Straße Unter den Birken wird komplett erneuert. Mit den ersten Bauarbeiten will die Stadt noch in diesem Jahr beginnen.

Die Straßen Am Finkenherd und Mansfeldstraße sowie der Martensplatz bekommen eine neue Fahrbahnoberfläche. Mit diesen Reparaturen will die Bauverwaltung in den nächsten Monaten beginnen. „Genaue Termine stehen noch nicht fest“, sagte Stadtsprecher Andreas Möser auf Nachfrage des Stadt-Anzeigers. Insgesamt 42 000 Euro kostet die Reparatur dieser drei Straßen. Weitere 45 000 Euro fließen in die Oberflächensanierung der Straße Am Wacholder. Von dieser Straße führen wichtige Abzweigungen in die benachbarten Wohnviertel. Sie wird in zwei Bauabschnitten saniert, um den Verkehr so gering wie möglich zu behindern. Mit welchem Teil die Stadt beginnen wird, steht noch nicht fest. Der Baustart ist aber für dieses Jahr vorgesehen. „Die Umsetzung erfolgt abhängig von den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln“, sagt Möser.

Im nächsten Jahr steht die Sanierung der Straße Unter den Birken auf dem Plan. Dort sind die Schäden so groß, dass auch der Untergrund der Straße hergerichtet und die Gehwege erneuert werden müssen. „Deshalb gibt es eine Grunderneuerung und nicht allein die Erneuerung der Fahrbahndecke“, sagt Möser. Gut 130 000 Euro wird dieses Vorhaben kosten. Weil die Straße komplett erneuert wird, kann die Stadt die Anwohner an den Kosten beteiligen – so wie es die Straßenausbaubeitragssatzung vorsieht. In vergleichbaren Fällen holt sich die Stadt über diese Gebühren bis zu 40 Prozent der Investitionssumme von den Eigentümern zurück.

Dass es so kommen wird, befürchtet die CDU im Bezirksrat Ricklingen. „Eine Runderneuerung ist immer mit Kosten für die Anlieger verbunden“, sagt CDU-Fraktionschef Albert Koch. „Um das zu vermeiden, wollten wir, dass auch diese Straße frühzeitig repariert wird.“ Auf Antrag der CDU hatte der Bezirksrat im März die Reparatur mehrerer Anliegerstraßen im Stadtteil verlangt – und damit eine alte Forderung wiederholt. Schon 2009 bemängelte das Gremium den Zustand etlicher Verkehrswege in Oberricklingen. Die jetzt für die Sanierung vorgesehenen Straßen standen schon damals auf der Liste der reparaturbedürftigen Verkehrswege im Stadtgebiet. Die Bauarbeiten wurden wegen Geldmangel zunächst auf 2010 verschoben, dann auf die Jahre 2011 und 2012. „Es ist gut, wenn die Straßen jetzt endlich saniert werden“, sagt Koch.

Für ein weiteres Sanierungsprojekt gibt es weiterhin keinen Starttermin: Seit 2008 plant die Stadt die Grundsanierung der Bartold-Knaust-Straße. Das Vorhaben mehrfach verschoben, auch jetzt legt sich die Verwaltung nicht fest. Frühestens 2013 sei mit dem Beginn der Arbeiten zu rechnen, sagt Möser. Dabei gilt der Zustand der Fahrbahn als so prekär, dass die Bauverwaltung der Sanierung bereits vor zwei Jahren höchste Priorität eingeräumt hatte. Allerdings fehlte dafür bisher das Geld im Haushalt. Die Erneuerung der Bartold-Knaust-Straße soll gut 1,2 Millionen Euro kosten. Einen Teil der Kosten sollen die rund 120 Eigentümer tragen, deren Grundstücke an der Straße liegen.

Marcel Schwarzenberger

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