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Stadt will 230.000 Euro für Radwege ausgeben

Linden-Limmer Stadt will 230.000 Euro für Radwege ausgeben

Mit einem Maßnahmenpaket will die Verwaltung die Strecken für Radler an 30 Stellen im Stadtbezirks verbessern und dafür 230.000 Euro investieren.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Hannover. Etliche Schwachstellen im Radwegenetz des Stadtbezirks Linden-Limmer will die Stadt künftig beheben. An 38 Standorten gebe es Verbesserungsbedarf, erklärte der städtische Radverkehrsbeauftragte Heiko Efkes jüngst im Bezirksrat Linden-Limmer. 27 der Punkte auf der Mängelliste sollen binnen fünf Jahren in Angriff genommen werden; die restlichen können erst danach abgearbeitet werden, weil das Budget begrenzt ist. Unterm Strich stehen rund 230 000 Euro für das Projektpaket im Stadtbezirk zur Verfügung. Zum Vergleich: Im gesamten Stadtgebiet investiert die Stadt 2,4 Millionen in 375 geplante Maßnahmen.

Bessere Markierungen, genauere Beschilderungen, kleinere Reparaturen - die Vorschläge, die die Stadt in das aktuelle Programm aufgenommen hat, sind nicht spektakulär, sollen aber die Sicherheit für Radler verbessern. „Finanziell sind uns leider Limits gesetzt“, sagte Efkes. Groß angelegte, teure Umbauten von Radwegen, wie sie zum Beispiel ab Juli entlang der Wunstorfer Straße geplant sind, werden aus einem anderen Finanztopf bezahlt. Das Paket, das die Stadt geschnürt hat, ist das Ergebnis einer Analyse der rund 960 Kilometer innerstädtischer Radwege, die von Gutachtern abgefahren wurden, darunter auch die Verbindungen im Stadtbezirk Linden-Limmer. Hauptverkehrsstraßen stehen ebenso auf der Liste wie kleinere Straßen. Einige Beispiele:

Fössestraße : Drei Maßnahmen sind geplant. In Höhe der Kreuzung zum Kötnerholzweg soll eine Aufstellfläche für Linksabbieger geschaffen werden. Unter den Arkaden kurz vor der Kreuzung soll der Radweg besser erkennbar sein. Vorgesehen ist auch, die Markierungen zu verbessern.

Davenstedter Straße : Das Linksabbiegen in die Bardowicker Straße und in die Südfeldstraße soll sicherer werden.

Badenstedter Straße : In Höhe des Bauwegs soll der Radweg verbreitert werden. Gegenüber der Straße Schwarze Flage soll er besser erkennbar sein.

Deisterstraße : Zwischen Falkenstraße und Von-Alten-Allee soll ein Schutzstreifen für Radfahrer eingerichtet werden. Auch über die Möglichkeit, auf diesem Abschnitt das Tempo für Autofahrer zu verringern, denkt die Stadt nach.

Kesselstraße : Die Stadt will prüfen, ob der Radweg verbreitert werden kann. Zudem ist vorgesehen, eine Furtmarkierung hinzuzufügen und den Übergang vom Radweg Kesselstraße auf die Wunstorfer Straße neu zu gestalten.

Auch Bürger können noch Verbesserungen für das Radwegenetz vorschlagen. „Wir sammeln die Ideen“, kündigte Efkes im Bezirksrat Linden-Limmer an. Im Laufe des Sommers will die Stadt dann eine erneuerte Liste mit allen Maßnahmen erstellen.

Vorschläge zum Radwegenetz können per Mail an die Adresse radverkehrsbeauftragter@hannover-stadt.de geschickt werden. Weitere Informationen, auch zu den bisher festgelegten Maßnahmen, gibt es unter www.hannover.de/netzkonzept-radverkehr.

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