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Stadt will neue Bäume in Wettbergen pflanzen

Aufforstungsprogramm Stadt will neue Bäume in Wettbergen pflanzen

In Wettbergen wird es bald grün: Mehrere Acker- und Grünlandflächen sollen in den kommenden Jahren mit Bäumen bepflanzt werden. Außerdem will die Stadt den Freundschaftshain im Quartier ausbauen.

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Wettbergen profitiert von neuen Ausgleichsflächen. Auch auf dem Acker an der Hamelner Chaussee sollen bald Bäume stehen.

Quelle: Schwarzenberger

Wettbergen. Wettbergen wird in das neue Aufforstungsprogramm der Stadt aufgenommen. In den kommenden Jahren will die Verwaltung mehrere Acker- und Grünlandflächen mit Bäumen bepflanzen. Insgesamt sind 270 000 Quadratmeter als sogenannter Naturschutz-Ausgleich vorgesehen. Von den westlichen Stadtteilen profitiert allein Wettbergen von dem Vorhaben. Darüber hinaus folgt die Stadt einem Antrag des Bezirksrats Ricklingen und richtet einen neuen Freundschaftshain an der Grenze zwischen Oberricklingen und Wettbergen ein. Der alte Hain ist voll belegt.

Wann immer im Stadtgebiet Grünflächen durch Bauvorhaben versiegelt oder Bäume abgeholzt werden, muss die Stadt für Ersatz sorgen. Das geschieht – aus Platzgründen – selten in den Stadtteilen, wo auch gebaut wird. Im gesamten Stadtgebiet sind daher die Mitarbeiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün auf der Suche nach geeigneten Standorten für neue Bäume.

Ein Dutzend solcher Ausgleichsflächen will die Verwaltung demnächst bereitstellen. Gut 22 000 Quadratmeter sind für Wettbergen vorgesehen: eines nahe dem Hirtenbach zwischen Wettbergen-West und Empelde sowie ein Flurstück auf dem Ronnenberger Feld, westlich der Kleingartenanlage an der Hamelner Chaussee. Beide Flächen werden bislang landwirtschaftlich genutzt. Weitere Ersatzflächen will die Stadt in Lahe, Vinnhorst und Wülferode festlegen; in Isernhagen-Süd soll mit 120 000 Quadratmeter die mit Abstand größte Aufforstungsfläche eingerichtet werden. Über diese Standorte müssen die politischen Gremien nach der Sommerpause noch abstimmen; die Beschlussdrucksache wird demnächst vorgelegt. „Damit wird ein Ratsbeschluss umgesetzt, nach dem im Stadtgebiet vorhandene Waldflächen erweitert oder neue entwickelt werden sollen“, erläuterte Stadtsprecher Klaus Helmer.

Zudem soll eine Wiese an der Kreuzung von Hamelner Chaussee und Bergfeldstraße aufgeforstet werden. Dort stellt die Stadt allerdings nur eine Fläche zur Verfügung. Die Bepflanzung mit jungen Bäumen sollen Anwohner selbst vornehmen: Neben dem Bolzplatz auf der Wiese wird ein neuer Freundschaftshain entstehen. Eine solche Erweiterungsfläche hatte sich der Bezirksrat im Frühjahr auf Antrag der SPD gewünscht, weil der alte Hain – zwischen Bergfeldstraße und Am Sauerwinkel gelegen – längst ausgelastet ist. Die Stadt folgt dem Antrag und will Standorte für Baumpflanzungen auf der neuen Fläche markieren. Seit 2002 gibt es solche Freundschaftshaine in Hannover, auf denen Bürger der Stadt als Zeichen der Freundschaft, zur Geburt oder anderen Ereignissen selbst Bäume pflanzen können. Acht solcher Flächen gibt es stadtweit.

Marcel Schwarzenberger

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