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Standortwechsel

Umbau der Heisterbergschule kostet 3,9 Millionen Euro


Die Heisterbergschule in Ahlem zieht im kommenden Jahr in die Tegtmeyerallee - das hat der Bezirksrat jetzt mehrheitlich entschieden. Das Schulgebäude an der Tegtmeyerallee soll künftig auch für Kinder mit Behinderungen geeignet sein.
Im kommenden Jahr wird die Heisterbergschule in die Tegtmeyerallee umziehen.

Im kommenden Jahr wird die Heisterbergschule in die Tegtmeyerallee umziehen.

© Schwarzenberger

Ahlem. Grünes Licht für den Umzug der Heisterbergschule in die Tegtmeyerallee: Gegen die Stimmen von CDU und Harald-Jürgen Pauli (parteilos) stimmte der Stadtbezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt dem Plan der Verwaltung für den Umbau des Schulgebäudes an der Tegtmeyerallee zu. Bis Herbst 2013 soll das derzeit leerstehende Gebäude so umgestaltet sein, dass die Haupt- und Realschule einziehen kann.

Wie berichtet, hatte die rot-grüne Mehrheit im Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt angesichts ständig sinkender Schülerzahlen vorgeschlagen, die Heisterbergschule zu einer Außenstelle der IGS Badenstedt umzuwandeln. Die Verwaltung hält das für möglich, eine Entscheidung dazu steht aber noch aus. Die Schulleitung und die CDU-Fraktion im Bezirksrat wollen dagegen, dass die Heisterbergschule auch nach dem Umzug dauerhaft selbständig bleibt. Die Christdemokraten schlugen zudem vor, aus der Haupt- und Realschule eine Oberschule zu machen. Dafür müsste die Einrichtung allerdings dreizügig sein – also in jedem Jahrgang drei Klassen bilden können. Das allerdings ist seit Jahren nicht mehr der Fall. Die Verwaltung plant den Umbau für eine zweizügige Schule mit insgesamt zwölf Klassen. Die Gesamtkosten betragen laut Planung der Verwaltung rund 3,9 Millionen Euro.

Bevor der Bezirksrat den Umbauplänen zustimmte, hatte Jörg Gronemann vom städtischen Gebäudemanagement zahlreiche Fragen zu beantworten – etwa nach der Energieeffizienz der Umbauten oder nach der Barrierefreiheit. Das Schulgebäude an der Tegtmeyerallee soll für einen inklusiven Unterricht hergerichtet werden und dadurch auch für Kinder mit Behinderungen geeignet sein, forderte der Bezirksrat. Gronemann sagte zu, dass mindestens ein Unterrichtsraum pro Jahrgang sowie sämtliche Fachräume barrierefrei eingerichtet werden, zusätzliche behindertengerechte Toiletten sollen eingebaut werden. Zudem plant die Verwaltung, die Küche der Heisterbergschule in die Tegtmeyerallee zu verlegen. Die dortige Küche soll entsorgt werden.

Das alte Schulzentrum an der Petit-Couronne-Straße soll aufgegeben und verkauft werden. Aus dem Verkauf erhofft sich die Stadt Erlöse in Höhe von bis zu acht Millionen Euro. Die Sporthalle an der Petit-Couronne-Straße soll vorerst erhalten bleiben.

Rüdiger Meise

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