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Vatertags-Tour in Hannover endet mit Leichensuche

Großeinsatz in Limmer Vatertags-Tour in Hannover endet mit Leichensuche

Großeinsatz am Eichenbrink in Hannover: Ein Anrufer meldete der Feuerwehr gegen 19 Uhr, eine Person sei von der Brücke am Eichenbrink in den Lindener Stichkanal gesprungen und nicht wieder aufgetaucht.

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Bange Minuten: Am Stichkanal in Limmer wird nach dem Vermissten gesucht.

Quelle: Elsner

Eine Vatertagstour ist am Donnerstag mit einer Leichensuche im Stichkanal Linden zu Ende gegangen – überflüssigerweise, wie sich am Ende herausstellte. Gemeinsam mit elf Bekannten war ein 28-jähriger Hannoveraner gestern mit dem Bollerwagen und reichlich Alkohol im Gepäck losgezogen. Am frühen Abend legten sie einen Halt am Lindener Hafen ein und setzten sich an der Straße Am Eichenbrink unter einer Brücke ans Wasser. Plötzlich habe der 28-Jährige verkündet, er wolle ein Bad nehmen, berichteten seine Freunde. Der betrunkene Mann stellte sich auf das Geländer und wagte den etwa acht Meter tiefen Sprung in den Kanal. Seine Begleiter sahen ihn noch einmal auftauchen, dann verschwand ihr Freund wieder unter Wasser.

Eine Vatertagstour in Hannover ist am Donnerstag mit einer Leichensuche im Stichkanal Linden zu Ende gegangen – überflüssigerweise, wie sich am Ende herausstellte. Ein 26-Jähriger war von der Brücke am Eichenbrink gesprungen, die Feuerwehr suchte ihn mit Tauchern. Allerdings lag der Gesuchte zuhause im Bett – volltrunken.

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Minuten später rückte die Feuerwehr mit Booten und Tauchern an. Auch der mit einer Wärmekamera ausgestattete Polizeihubschrauber „Phoenix“ flog den Kanal ab – ergebnislos. Nach einer etwa 90-minütigen Suche bestand kaum noch Hoffnung, der Vermisste könne lebend geborgen werden; unter seinen Freunden machte sich Verzweiflung breit. Gegen 20 Uhr kam die erlösende Nachricht: Der 28-Jährige lag volltrunken in seinem Bett. Polizeibeamte hatten die Wohnung routinemäßig aufgesucht und waren dort auf den vermeintlich Ertrunkenen gestoßen. Er wird vermutlich nicht für den Einsatz bezahlen müssen. „Er hat uns nicht gerufen, und seine Freunde haben zu recht angenommen, dass er in Gefahr ist“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Vivien-Marie Drews

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