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Versuchter Totschlag wegen Streit um Restgeld
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Mühlenberg Versuchter Totschlag wegen Streit um Restgeld

Wegen eines kleinen Geldbetrags soll ein 20-Jähriger einen anderen Mann beinahe umgebracht haben. Die Tat spielte sich vergangenen Sommer in einem der Hochhäuser am Canarisweg im Stadtteil Mühlenberg ab. Am Montag begann der Prozess wegen versuchten Totschlags vor der 1. Großen Jugendstrafkammer am Landgericht Hannover.

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Vor der 1. Großen Jugendstrafkammer am Landgericht Hannover begann am Montag ein Prozess wegen versuchten Totschlags.

Quelle: Droese (Symbolfoto)

Mühlenberg. Der Angeklagte Dawid S. war weitgehend geständig. Demnach saßen die beiden Männer und eine Frau Ende August in einer Hochhauswohnung am Canarisweg und tranken. Dann begannen sich die beiden Männer um das Restgeld eines Alkoholkaufs zu streiten. Die Auseinandersetzung wurde immer erbitterter geführt, schließlich traktierte der Angeklagte sein Opfer Piotr B. mit Schlägen und Tritten.

Anschließend soll er seinem Trinkkumpan 20 Euro aus dessen Geldbörse genommen haben, um in der Nachbarschaft neuen Wodka zu kaufen.

In die Wohnung zurückgekehrt, schlug und trat S. erneut auf sein Opfer ein – offenbar in der Absicht, B. umzubringen. Dieser erlitt unter anderem einen Mittelgesichts- und einen Augenhöhlenbruch. Drei Stunden nach der Tat wurde bei Dawid S. eine Blutalkohol-Konzentration von 1,77 Promille festgestellt. Sein Opfer lag 18 Tage lang im Krankenhaus. Der Prozess wird am Donnerstag mit der Vernehmung weiterer Zeugen fortgesetzt.

 miz

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