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West Wasserstadt-Portal ist jetzt online
Hannover Aus den Stadtteilen West Wasserstadt-Portal ist jetzt online
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10:25 05.12.2014
Zwischen dem Leineverbindungskanal und dem Stichkanal Linden soll eines der größten Bauprojekte Hannovers verwirklicht werden. Quelle: Handout
Limmer

Das Portal ist unter www.hannover.de/wasserstadt erreichbar. Auf der Internetseite wird auch über die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und über die kommenden Veranstaltungen berichtet. Ein Dialogforum befindet sich laut Stadtsprecher Alexis Demos in Vorbereitung.

Am Mittwoch, 19. November, 18.30 Uhr, startet die Bürgerbeteiligung mit einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung in der Albert-Schweitzer-Schule, der Zugang erfolgt über die Friedhofstraße in Limmer.

Bis zu 2000 neue Wohnungen am Kanal geplant

Zwischen dem Leineverbindungskanal und dem Stichkanal Linden soll eines der größten Bauprojekte Hannovers verwirklicht werden. Für die Umsetzung der Pläne hat Bauunternehmer und Investor Günter Papenburg eigens die Gesellschaft Wasserstadt Limmer GmbH gegründet. Die jüngsten Planungen zum Neubaugebiet stellte die Stadt im Februar diesen Jahres vor. Sie wurden vom Hamburger Architekturbüro Spengler entworfen und basieren auf einem Grundkonzept der hannoverschen Stadtplaner aus dem Jahr 2011.

Demnach sollten auf der Conti-Brache mehr als 2000 Wohnungen entstehen und Wohnraum für 5000 Menschen geschaffen werden. Nach scharfer Kritik hat Rot-Grün diese Zahlen allerdings wieder relativiert. Anwohner und Interessenten waren aufgebracht, weil ursprünglich von nur 650 Wohnungen die Rede gewesen war, die ein Einfamilienhausidyll ergeben sollten. „Die Zahl der Wohneinheiten ist offen“, sagte zuletzt Stadtplaner Hans-Heiner Schlesier.

Besonders umstritten sind die höchsten Gebäude des neuen Quartiers: vier achtgeschossige Wohntürme an der nordöstlichen Wasserkante und ein 23 Meter hoher Bau im Einfahrtsbereich zur Wasserstadt – einer der drei sogenannten „Felsen“. Dort könnten Studentenwohnheime entstehen.

An der Spitze der Wasserstadt ist ein extravagantes Gebäude insbesondere zur gastronomischen Nutzung geplant. Südlich der Wunstorfer Straße ist ein fünfzügiges Gymnasium vorgesehen. Wird dies nicht gebaut, sollen dort Wohnhäuser entstehen. Die Anzahl von Sozialwohnungen ist ebenfalls offen. Nur bei den Stellplätzen will die Stadt klare Vorgaben machen: Maximal 0,8 Parkplätze pro Wohnung sollen ausreichen.

med/cli

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