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West Hauptstraße wird erneut umgebaut
Hannover Aus den Stadtteilen West Hauptstraße wird erneut umgebaut
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00:16 16.10.2018
Baustelle Hauptstraße: Zwischen den Einmündungen In der Rehre und An der Kirche (im Bildhintergrund) geht für Autofahrer zurzeit nichts mehr – und auch die Anlieger ärgern sich über die neuerliche Sperrung. Quelle: Foto:
Wettbergen

Die Hauptstraße im Ortskern Wettbergens wird derzeit unübersehbar repariert. Insgesamt drei Wochen dauern die Bauarbeiten zwischen den Einmündungen der Straßen In der Rehre und An der Kirche. Laut Zeitplan sollten die Baufirmen am heutigen Donnerstag gut die Hälfte der Arbeiten geschafft haben. Doch so mancher Wettberger ist bereits jetzt genervt. Denn schon wieder werden während der Bauphase wichtige Verkehrswege gesperrt, und schon wieder müssen Teile der Hauptstraße saniert werden – ausgerechnet in einem Abschnitt, der erst 2014 umfassend umgebaut wurde.

Jahrelange Bürgerbeteiligungen und Diskussionen waren einem groß angelegten Plan zur Umgestaltung der Ortsmitte vorausgegangen. Schöner, bürgerfreundlicher und verkehrssicherer sollte es rund um die Ladenzeilen An der Kirche und in den zentralen Teilstücken der Hauptstraße werden. Aus Kostengründen – und auch nach Einwänden der Anlieger – entschieden sich Politiker und Stadtverwaltung letztlich aber anders: Nur die Hauptstraße im Dorfzentrum wurde umgebaut. Dabei entstanden sicherere Wege für Fußgänger und Radfahrer zwischen der Ladenzeile, dem Discounter und der Sparkasse. Wichtige Elemente damals: rotes Straßenpflaster, Zebrastreifen und eine neue Parkanordnung.

Schon kurz nach der Fertigstellung gab es jedoch Klagen über unsauber verlegte Pflastersteine. In einer ersten Sanierungsphase der neuen Straße ließ die Stadt im Jahr 2016 denn auch nachbessern. Zusätzliche Kosten entstanden der Kommune zwar nicht, aber die Wettberger mussten sich erneut mit Behinderungen im Auto- und Busverkehr plagen. Und: Umfassende Informationen für Anwohner und Anlieger im Dorfzentrum gab es vor dem Sanierungsstart nicht.

„Auch jetzt haben die Bauarbeiten wieder ganz plötzlich angefangen“, kritisiert Frank Kumm, Inhaber eines Ladengeschäfts in der Ortsmitte. „Es gab keine Informationen, aber wir hätten unseren Kunden natürlich gern vorher Bescheid gesagt.“ Schließlich sind wichtige Verbindungen gesperrt – dazu gehört auch die Route von der Straße In der Rehre in Richtung Süden zur Hamelner Chaussee. Auf dieser Strecke kann zurzeit auch niemand mehr in die Ladenzeile An der Kirche abbiegen – das klappt nur in der Gegenrichtung.

Die direkten Anlieger seien vor dem Baustart informiert worden, erklärt Stadtsprecherin Michaela Steigerwald. Der Kreis der Informierten, so empfinden es Geschäftsleute und Anlieger wie Ladeninhaber Kumm, sei indes deutlich zu klein gewesen.

Auch die Busse der Linie 130 halten während der aktuellen Bauphase nicht an der Hauptstraße. Davon seien viele betroffen, betont Kumm. Schon 2014 hatte Kumm den seinerzeit frisch umgebauten Zustand der Hauptstraße bemängelt. Und er hatte bereits erwartet, dass irgendwann eine weitere Sanierungsphase anstehen würde.

Nun ist es so weit: Wiederum müssen Firmen im Rahmen der Gewährleistung anrücken, die mit rotem Klinker gepflasterte Fahrbahn neu herrichten und das Pflaster verstärken. „Das Pflaster wurde seinerzeit korrekt verlegt“, sagt Stadtsprecherin Steigerwald dazu. Aber die Bauweise habe sich in der Praxis als nicht „ausreichend belastbar“ herausgestellt.

Von Marcel Schwarzenberger

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