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14-Jähriger kämpft im Bezirksrat für neue Ampeltaktung

Wülfel 14-Jähriger kämpft im Bezirksrat für neue Ampeltaktung

Ein 14-jähriger Schüler der St.-Ursula-Schule aus der Südstadt trug im Bezirksrat Döhren-Wülfel die Begründung eines SPD-Antrags vor. Es ging um die Schaltung der Fußgängerampel an der Hildesheimer Straße/Ecke Wiehbergstraße, die nach Ansicht des in der Nähe wohnenden Achtklässlers Emil anders getaktet werden muss.

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Blick über die Hildesheimer Straße, Wiehbergstraße hin zur Leinemasch.

Quelle: Michael Zgoll (Archiv)

Hannover. Wenn Fußgänger, die die Stadtbahn erreichen oder den Bahnsteig verlassen wollen, den Signalknopf der Ampel drücken, dauere es oft viel zu lange, bis sie grünes Licht bekämen, erläuterte der 14-jährige Emil. Insbesondere in den Morgen- und Mittagsstunden, wenn viele Schüler den Überweg nutzten, sei eine bedarfsgerechtere, schnellere Grünschaltung für Fußgänger notwendig. Die derzeit oft langen Wartezeiten hätten schon zu gefährlichen Situationen geführt, meist unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Der Bezirksrat stimmte der Aufforderung an die Verwaltung, die Ampeltaktung zu überprüfen und im Sinne der Fußgänger zu ändern, einstimmig zu.

Eine ähnliche Zielrichtung hatte ein SPD-Antrag zum Kreuzungsbereich von Garkenburg-, Thurnithi- und Loccumer Straße. Hier geht es darum, dass Fußgänger bei der Überquerung der Garkenburgstraße gelegentlich mit Grünphasen konfrontiert werden, die nur vier Sekunden währen. Die Forderung, diese Grünphasendauer zu verlängern, wurde vom Bezirksrat ebenfalls einstimmig gebilligt.

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Wülfel in Zahlen
  • Stadtbezirk : Döhren-Wülfel, 8. Stadtbezirk in Hannover
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 33.593
  • Einwohner je Stadtteil: Döhren (13.277 Einwohner), Mittelfeld (8.166 Einwohner), Seelhorst (3.844 Einwohner), Waldhausen (2.136 Einwohner), Waldheim (1.815 Einwohner) und Wülfel (4.355 Einwohner)
  • Bevölkerungsdichte : 2.035 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahl : 30519
  • Markantes aus der Geschichte : Kirchenbauten in Wülfel lassen sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Ursprünglich gab es eine um 1350 errichtete Kapelle, an deren Standort 1911 ein Nachfolgebau im neugotischen Backsteinstil entstand. 1859 wurde die Brauerei Wülfel gegründet und hatte hier ihren Sitz bis in die 1990er Jahre. Das Unternehmen wurde 1992 von der Gilde Brauerei gekauft, die alten Gebäude wurden größtenteils abgerissen.
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