Der Heeßeler SV besinnt sich wieder auf seine Stärken: den Spaß an Bewegung und Spiel zu fördern. Dieses Ziel stand dann auch am Sonnabend und Sonntag im Vordergrund.
„Wir haben uns auf das besonnen, was wir sowieso machen, unseren Sport“, sagte Vereinsvorsitzender Rüdiger Zach. Weil in Burgdorf in den vergangenen Jahren zunehmend mehr und auch gute Veranstaltungen im Angebot sind, werde beim Heeßeler SV inzwischen weniger gefeiert. So gibt es zum Beispiel beim Sportfest keinen Kommers mehr. Anstatt dessen konzentrieren sich die Sportler auf die Punktspiele.
Im Rahmen des Sportfestes wurden gleich 13 Spiele ausgetragen. In einem davon unterlag die neu gegründete Heeßeler D-Juniorinnen-Mannschaft gegen die SG Mellendorf-Burgwedel mit schmerzlichen 0:9 Toren. „Sie haben Spaß und das ist das Wichtigste“, sagte Trainerin Kirsten Nettelroth. Der Verein hat derzeit allein 24 Fußballmannschaften gemeldet.
Um Spaß ging es auch bei den Jugendspielen mit Herausforderungen wie Sackhüpfen und Eierlaufen sowie Reifen- und Hufeisen-Zielwerfen. „Es geht nicht um Leistung“, erklärte Petra Kriesten von der HSV-Fitness-Sparte. Um Freude an der Bewegung ging es auch beim Sumo-Ringen. Kostüme sorgten für den nötigen Körperumfang. Senioren konnten bei der Gruppe „Fit im Kopf“ in einem Spiel ihre Merkfähigkeit erproben.
Auch der Umzug durch das Dorf stand auf dem Programm. Er ist seit der Vereinsgründung im Jahr 1973 Teil des Festes. Schon am Freitag waren die Übungsleiter zum Grillen eingeladen. „Das ist eine Gelegenheit, bei der der Verein seinen Mitarbeitern etwas geben kann", sagte Zach.
Stefan Heinze
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