Rund ein Jahr dauerte es von der Planung bis zur Umsetzung. Nun befindet sich die Anlage auf dem Dach des Klubhauses am Stadtweg, ideal in Südlage ohne Schattenbeeinträchtigung mit einer Neigung von 40 Grad.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 35.000 Euro. „Wir haben die Anlage mit einem geringen Eigenanteil auf den Weg gebracht, es steckt viel ehrenamtliches Engagement dahinter“, sagte MTV-Vorsitzender Hans-Hermann Roggendorf. Im Zuge der Sportförderrichtlinie habe sich die Stadt Langenhagen zu einem Drittel beteiligt, außerdem fördere proKlima die Anlage, sagt Roggendorf, der darüber hinaus für das nächste Jahr fest mit einem Zuschuss vom Regionssportbund Hannover rechnet.
Begleitet hat das Projekt Solaranlage Rudi Benak, früher selbst MTV-Vorsitzender und nach Aussage von Roggendorf „für dieses Thema unser Fachmann im Verein“. Benak kalkuliert mit einer Amortisierung der Anlage nach neun bis zehn Jahren und einer jährlichen Kostenersparnis für den Verein von mindestens 800 Euro. „Das ist aber schon sehr vorsichtig gerechnet. Vermutlich wird sich diese Zahl eher in Richtung 1500 Euro bewegen“, schätzt Benak und fügt hinzu, „dass alles für uns als Verein ohne Bezuschussung nicht zu stemmen gewesen wäre“. Mit den Einsparungen will der MTV seine Vereinsbeiträge für die Mitglieder konstant halten.
Die Solaranlage sei hochmodern und effizient – sie arbeite für die Trinkwasser- und Heizungsunterstützung, sagt Benak und erklärt, dass der Verein bei der Umstellung auf Solarenergie den Kessel bereits in ein Exemplar aus Edelstahl umgetauscht habe und nun auf Gas-Brennwert-Technik setze. Ganz nebenbei verringert der MTV so auch den CO2-Ausstoß.
Stephan Hartung
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