Die Organisation trägt ab sofort den recht aufwändig gestalteten Titel „Bürgerinitiative Pattensen – für bäuerliche Landwirtschaft – gegen industrielle Tierhaltung; auch in Pattensen“. Warum der Name so lang geraten ist, erklärten die Mitglieder des ebenfalls am Freitag gewählten Vorstandes den mehr als 30 anwesenden Unterstützern.
Der Name solle nicht nur ablehnend gegenüber der geplanten Mastanlage sein, sondern auch etwas Positives herüberbringen, sagte der neue Schriftwart Dirk Frank, der mit Wighard Dreesmann (Vorsitzender) und Friedrich Weber (Stellvertreter) in den Vorstand gewählt wurde.
22 Putenmastgegner sind dem Verein bei der Gründungsversammlung beigetreten. Weber geht davon aus, dass bald weitere der 54 Mitglieder der Bürgerinitiative dem Verein beitreten werden.
Mit der Gründung wollen die Mitglieder Zusammenhalt demonstrieren und sich gegen eventuelle zukünftige Haftungsansprüche schützen. Der Verein haftet nur mit dem Vereinsvermögen, nicht mit dem persönlichen Eigentum der Mitglieder. Als gemeinnützige Organisation könnten nun Spenden eingeworben werden, um Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen zu finanzieren.
Künftig will die BI auch mit Umwelt- und Naturschutzorganisationen zusammenarbeiten. Eine Kooperation mit „militanten Vereinigungen wie Peta“ lehne der Verein allerdings ab, sagte Weber.
Daniel Junker
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