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Betreiber will ab Ostern bauen

Edeka-Erweiterung hat Planungsreife erlangt


Die Erweiterung des Edeka-Marktes an der Hauptstraße in Wennigsen hat Planungsreife erlangt. Zu Ostern will der Betreiber mit dem Bau beginnen – nur der Satzungsbeschluss fehlt noch.
Das Grundstück rechts im Bild steht zum Verkauf. Bei den Edeka-Plänen spielt es keine Rolle mehr.

Das Grundstück rechts im Bild steht zum Verkauf. Bei den Edeka-Plänen spielt es keine Rolle mehr.

© Michael Hemme

Wennigsen. Was noch fehlt ist der Satzungsbeschluss. Diesen soll der neu gewählte Rat möglichst in seiner zweiten Sitzung im Dezember fassen. „Die Unterlagen dafür gehen jetzt raus“, sagt Bürgermeister Christoph Meineke. „Die Planungsreife ist aber schon erlangt.“ Meineke hofft, dass die Fraktionen den Bebauungsplan für die Markterweiterung zügig unter Dach und Fach bringen.

Marktbetreiber Stefan Ladage will, wie angekündigt, im April 2012 mit der Erweiterung von 1280 auf 2090 Quadratmeter Verkaufsfläche beginnen. Die Erweiterung gilt als wichtiges Signal für die Entwicklung der Wennigser Hauptstraße.

An dem Projekt wird bereits seit mehreren Jahren gearbeitet. Anders als auf der grünen Wiese, gibt es im Ortskern viel mehr Reibungspunkte mit Nachbarn und Behörden.

In der ersten Variante sollte Edeka so erweitert werden, dass eine zweite Ausfahrt nach hinten ebenfalls auf die Hauptstraße geschaffen wird. Weil ein Nachbargrundstück nicht zur Verfügung stand, wurde dies verworfen. Mehr als ein Jahr Planung wurden dadurch über den Haufen geworfen.

Nun steht ausgerechnet dieses Grundstück zum Verkauf, wie ein Maklerschild verrät. „Die Dinge ändern sich“, sagt der beauftragte Makler Heiner Garbe. Die Entwicklung würde aber die neuen Planungen nicht mehr berühren, sagt Edeka-Betreiber Ladage.

Der neue Bebauungsplan sieht auf dem freien Grundstück neben dem Schützenhof die Möglichkeit für den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses vor. Dies müsste wiederum an das bestehende Kanzleigebäude daneben angebaut werden. Ein kleineres Fachwerkhaus dazwischen müsste dafür abgerissen werden.

Michael Hemme

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