Neustadt. Allein am Dienstag hat die Polizei drei Wildunfälle aufgenommen, berichtetKommissariatsleiter Manfred Henze: Morgens gegen 7 Uhr war ein Löschfahrzeug der Feuerwehr zum Einsatz in Wulfelade unterwegs, als am Hagener Berg plötzlich ein Reh vor den Kühler sprang. Der Fahrer wich aus, der Wagen streifte einen Straßenbaum. Ein anderer Wagen stieß um 15.20 Uhr auf der Straße zwischen Mandelsloh und Dinstorf mit einem Reh zusammen. Nach einem Unfall gegen 18.20 Uhr auf der Straße zwischen Neustadt und Empede musste ein Polizeibeamter das verletzte Reh erschießen.
Man könne von Glück sprechen, dass bisher keine Menschen zu Schaden gekommen seien, sagt Henze weiter. Er rät Fahrern, auf überörtlichen Straßen den Fuß vom Gas zu nehmen und die Straßenränder aufmerksam zu beobachten. Wenn ein Tier auf die Fahrbahn läuft, empfiehlt er, voll durchzubremsen, abzublenden und zu hupen. Auf hektische Ausweichmanöver sollte man verzichten, notfalls bremsen, das Lenkrad festhalten und es auf eine Kollision ankommen lassen. Wer Wildtiere am Straßenrand sichtet, kann nachfolgenden Fahrern helfen, indem er den Warnblinker anstellt.
Kommt es zum Zusammenprall, muss die Unfallstelle gesichert und die Polizei benachrichtigt werden. Verletzte oder tote Tiere dürften auf keinen Fall mitgenommen werden, betont Henze.
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