„Ich hoffe, dass die Querelen damit beendet sind. Es ist wichtig, dass die CDU nach außen hin geschlossen auftritt. Wir brauchen keinen Streit“, kommentierte der Stadtverbandsvorsitzende Gerold Papsch gestern die jetzt vollzogene Einigung. Velbers Ortsbürgermeister Norbert Seiffert hatte bei einem Mitgliedertreffen im Februar die nun beschlossene Lösung angeregt.
Der Ortsverband Velber hatte am Dienstagabend einstimmig dafür votiert, die anderen Ortsgruppen aufzunehmen. Er gehe nicht davon aus, dass es deshalb zu Zerwürfnissen mit den Harenbergern kommt, sagte Seiffert gestern. Man habe ihnen ja nichts weggenommen, sondern die Harenberger hätten sich ihrerseits trennen wollen.
„Für uns geht es jetzt wieder um Politik. Und die Harenberger sollen sehen, wie sie glücklich werden“, sagte Klaus-Peter Scholz aus Almhorst. Auch bei Dorothea Plitzke (Kirchwehren) sitzt der Ärger über die Harenberger nach wie vor tief. Sie kritisierte aber auch den Stadtverbandsvorsitzenden. „Die Trennung hätte nicht sein müssen. Das war schlecht gesteuert.“
Wenn der nun deutlich kleinere Ortsverband Harenberg in den nächsten Wochen einen neuen Vorstand wählt, dann steht der amtierende Vorsitzende Willi Lindhorst dafür nicht mehr zur Verfügung. Sein Widersacher und Amtsvorgänger Wilhelm Lohmann, der die Abspaltung vorangetrieben hatte, kündigte an, für das Amt zu kandidieren.
Frank Walter