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10 387,39 Euro für den Fuchsbau gespendet

Barsinghausen 10 387,39 Euro für den Fuchsbau gespendet

1080 Mitarbeiter von enercity haben sich an der fünften Restcent-Aktion des Unternehmens beteiligt. 10 387,39 Euro kamen zusammen. Das Geld bekommt der „Fuchsbau“, ein Projekt des ambulanten Hospizdienstes „Aufgefangen“ in Barsinghausen.

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Spende für den Fuchsbau: Erika Maluck, Leiterin des Fuchsbaus, Eva Christoleit (enercity, Ideengeberin), und Markus Lenz (enercity, RestCent-Team).

Quelle: Roland Schneider

Barsinghausen. Bei der RestCent-Aktion spenden die Mitarbeiter von enercity von ihrem Gehalt ein Jahr lang die Netto-Cent-Beträge hinter dem Komma für einen guten Zweck. Auch einige Jubilare spendeten einen Teil ihrer Geschenke. Erika Maluck, Leiterin des Fuchsbaus, und Projektmitarbeiter Karsten Rubi nahmen die Spende von den enercity-Mitarbeitern Monika Heinemann und Markus Lenz (Restcent-Team), Jörg Lohmann und Eva Christoleit (Ideengeber) sowie von Jochen Westerholz, enercity-Arbeitsdirektor, entgegen.
Der Fuchsbau begleitet Kinder und Jugendliche, die einen geliebten Menschen verloren haben. Im Fuchsbau erfahren junge Trauernde, dass sie nicht allein sind, denn oft ist es leichter und hilfreicher andere junge Menschen um sich zu haben, die ähnliches erfahren haben. Das Projekt Fuchsbau will den Kindern und Jugendlichen Mut machen, ihren eigenen Trauerweg zu gehen. Sie sollen gestärkt den weiteren Lebensweg beschreiten ohne den geliebten Verstorbenen.
„Wir freuen uns sehr über die Spende der RestCent-Aktion und danken allen enercity-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die daran teilgenommen haben. Die Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen wird von öffentlichen Stellen finanziell nicht unterstützt, somit sind wir auf Spenden angewiesen“, sagte Erika Maluck bei der Spendenübergabe.
„Einen Teil des Geldes möchten wir nutzen, um auch weiterhin das Therapiepferd „J.J.“ mit einer Trauertherapeutin im Fuchsbau anbieten zu können“, ergänzte Karsten Rubi.

Der vor zwei Jahren errichtete Anbau ist zwar über eine barrierefreie Rampe erreichbar, es fehlt aber noch ein barrierefreier Weg dorthin. Auch dafür wird ein Teil des Geldes genutzt.
Da sich der Fuchsbau nicht nur auf ehrenamtliche Arbeit stützen kann, müssen auch die Bezüge der ausgebildeten Kinder- und Jugendtrauerbegleiterin Erika Maluck über Spendengelder finanziert werden. Auch hierfür soll ein Teil des Erlöses aus der RestCent-Aktion verwendet werden.
„Wir begrüßen das erneut tolle Ergebnis der Spendenaktion unserer Mitarbeitenden und freuen uns, dass die Zahl der Teilnehmenden in diesem Jahr nochmals angestiegen ist“, lobt Jochen Westerholz das Projekt.

Von Jörg Rocktäschel

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