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1000 Menschen mehr oder weniger?

Barsinghausen 1000 Menschen mehr oder weniger?

Die geplante Unterkunft für Flüchtlinge an der Einsteinstraße in Kirchdorf wird voraussichtlich im September bezugsfertig sein. Die Stadt will auch beim Bau von weiteren notwendigen Unterkünften auf die von der Region vermittelten Gebäude in Modulbauweise setzen.

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Die Stadtverwaltung Barsinghausen rechnet damit, dass die geplante große Flüchtlingsunterkunft auf dem Areal an der Einsteinstraße im September bezugsfertig sein wird.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Die Stadtverwaltung kann zurzeit nur sehr vage einschätzen, wie viele Zuwanderer in diesem Jahr im Stadtgebiet untergebracht werden müssen, wie Bürgermeister Marc Lahmann in der jüngsten Sitzung des Präventionsrates berichtete. „Die verschiedenen Schätzungen differieren um 1000 Personen“, sagte Lahmann.

Ein besonderes Problem ist aus Sicht der Verwaltung die Ungewissheit, wie sich der Familiennachzug entwickeln wird. Verwaltung und Politik sind derzeit damit beschäftigt, gemeinsam potenzielle Standorte für weitere größere Flüchtlingsunterkünfte abzustimmen. Dem Vernehmen nach konzentriert sich die Diskussion auf etwa fünf Grundstücke in mehreren Ortsteilen. Lahmann hält es für wahrscheinlich, dass Ende des Jahres die nächste Ausschreibungsrunde für den Bau von Unterkünften ansteht, wie er dem Präventionsrat erläuterte.

Der Bürgermeister und auch der Kontaktbeamte Uwe Müller von der Barsinghäuser Polizei betonten, dass die große Zahl der Zuwanderer keinerlei Auswirkungen auf die Kriminalität in Barsinghausen habe. „Ein paar Probleme“ habe es zuletzt gegeben, als Flüchtlinge aus einer Bantorfer Unterkunft Mitbewohner als radikale Islamisten identifiziert hätten. In einem Fall bestehe der Verdacht, dass ein Flüchtling für den IS gekämpft habe, sagte Lahmann. Die Bantorfer Bewohner hätten es abgelehnt, mit dem Verdächtigen weiter unter einem Dach zu leben. Er wurde anderswo einquartiert. Dazu, wie mit dem Mann weiter verfahren wird, äußerte sich Lahmann in der Sitzung nicht.

Von Andreas Kannegießer

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