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Barsinghausen

130 Arbeitsplätze in Bantorf?


Der Wennigser Naturkosmetikhersteller Laverana will nach den Worten von Firmenchef Thomas Haase in die geplante Bantorfer Produktionsstätte zwischen zehn und 20 Millionen Euro investieren. Rund 130 Arbeitsplätze sollen dort zunächst entstehen.
Foto: Lavera Naturkosmetik: Der Hersteller Laverana aus Wennigsen könnte in Bantorf 130 Arbeitsplätze schaffen.

Lavera Naturkosmetik: Der Hersteller Laverana aus Wennigsen könnte in Bantorf 130 Arbeitsplätze schaffen.

© dpa (Symbolfoto)

Bantorf. Am Mittwochabend haben Haase, seine Pressesprecherin Sabine Kästner-Schlemme und Architekt Volker Gross in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Umwelt der Stadt Barsinghausen das Neubauprojekt ausführlich vorgestellt und Fragen beantwortet. „Ich würde mich freuen, in Barsinghausen willkommen zu sein“, sagte Haase.

Der Unternehmer sprach von einer „Herzensangelegenheit, unser Unternehmen hier in der Region Hannover voranzubringen“. Laverana sei in der Region sehr verhaftet, er selbst habe seine Wurzeln in Hannover. Haase ließ aber keinen Zweifel daran, dass es durchaus andere Ansiedlungsoptionen für Laverana gebe. „Gemeinden aus fast ganz Deutschland greifen nach uns“, sagte er.

Haase und Kästner-Schlemme erläuterten dem Ausschuss und den rund 30 Besuchern die Gründe für den angestrebten Bantorfer Neubau zwischen dem Kaufland-Logistikzentrum, Lyreco und der Autobahn. Demnach ist das zurzeit in Empelde genutzte ehemalige Speditionsgelände nur eine Interimslösung. „Wir haben kein Interesse an einer Verlängerung des dortigen Mietvertrages, weil das Gebäude nicht optimal für unsere Zwecke geeignet ist“, sagte Haase.

Der mögliche Neubau in Bantorf soll dem Unternehmen einen weiteren Produktivitätssprung ermöglichen. „Ich bin sicher, dass wir die nächsten Jahrzehnte mit diesem Standort bewältigen können“, sagte Haase. „Unser Umsatz könnte sich dort verzehnfachen.“ Der Unternehmer bekräftigte aber auch, dass er den jetzigen Unternehmshauptsitz in Wennigsen nicht aufzugeben gedenke. Dort könne der Bereich Forschung und Entwicklung bleiben. „Der Standort Wennigsen ist zukunftsfähig“, sagte Haase.

Andreas Kannegiesser

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