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Kinder aus Kovel müssen Abschied nehmen

Barsinghausen Kinder aus Kovel müssen Abschied nehmen

Abschied nehmen heißt es am Mittwoch für 20 Jungen und Mädchen aus Barsinghausens ukrainischer Partnerstadt Kovel, die nach einem vierwöchigen Besuch am Deister wieder zurück in ihre Heimat fahren.

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Eis zum Abschied für die Kinder aus Kovel, die nach vier Wochen in ihre Heimat zurückkehren.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Hinter den Kindern liegen unbeschwerte Ferientage voller Spaß und Abwechslung – und Erholung vom bedrückenden Alltag in Kovel. Bereits seit 25 Jahren ermöglicht der Verein Kinderhilfe Ukraine solche Ferien für Jungen und Mädchen, die aus bedürftigen Familien stammen. "Es sind Waisen oder Halbwaisen, die sich einen Urlaub nicht leisten können. Viele Kinder unternehmen zum ersten Mal eine Reise", erläutert Lilli Bischoff, Vorsitzende des Vereins.

Hinzu komme die zusätzlich angespannte Situation wegen des Konfliktes in der Ostukraine. "Zwar herrscht in Kovel kein Krieg, aber die Auswirkungen sind auch dort im Alltag zu spüren", sagt Bischoff.

Während der Ferien in Barsinghausen, ermöglicht von vielen Gasteltern und Sponsoren, seien die Kinder richtig aufgeblüht. "Es ist schön zu sehen, wie die Kleinen hier ihre Freude und ihren Spaß wieder entdecken. Das zeigt uns, wie wichtig diese Aktion ist", betont die Vorsitzende.

Am Tag vor der Abreise spendierten Bürgermeister Marc Lahmann und Piccoli-Chef Masoud Zand den Kindern ein Eis. Anschließend stand wie seit 15 Jahren eine Abschiedsparty bei Familie von Oertzen in Egestorf auf dem Programm. Mitglieder des Rotary Clubs Bad Nenndorf überreichten dort Schuhe und Kleidung an die jungen Gäste aus der Partnerstadt.

Am Mittwochabend macht sich die Gruppe dann im Reisebus wieder auf den Weg zurück ins mehr als 1000 Kilometer entfernte Kovel in der Westukraine.

Von Frank Hermann

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