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65 Camp-Kinder erkunden Kunst ferner Kulturen

Meinsen/Barsinghausen 65 Camp-Kinder erkunden Kunst ferner Kulturen

65 Kinder und Jugendliche begeben sich beim Sommercamp der Kunstschule Noa Noa in Meinsen auf die „Suche nach dem verlorenen Schatz“: In sieben Werkstätten setzen sie sich dabei kreativ mit der Kunst und Musik ferner Kulturen auseinander.

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Kristalle und eine Kugel in Stein: Nele (14, rechts) erprobt mit Piet (10, von links), Anne (11) und Freya (14) im Noa- Noa-Sommercamp ihr Können als Steinbildhauerin.

Quelle: Carsten Fricke

Barsinghausen. „Ein Dauerbrenner ist die Steinbildhauerei“, berichtet Kunstschulleiter Frank Plorin. In gleich zwei Workshops gestalten die Teilnehmer Skulpturen nach afrikanischen Vorbildern, insbesondere nach der traditionellen Kunst aus Simbabwe. Nele hat einen Teil einer Kugel und Kristallformen in ihren Stein gehauen. „Sie sollen einen Kontrast zum Fels bilden“, sagt die 14-Jährige. Für einen „sprechenden Stein“, ein Gesicht mit beweglichem Unterkiefer, hat sich Piet (10) entschieden, während Freya (14) eine steinerne Schale und Anne (11) einen Vogelkopf gestalten. Auch Nele ist von der Steinbildhauerei und vom Camp angetan: „Zu Hause macht man so etwas ja nicht.“

Das Noa-Noa-Sommercamp kommt an – das wird Besuchern zwischen den kreativen Werkstätten und den Zelten schnell deutlich. Viele der 65 Kinder und Jugendlichen sind zum wiederholten Mal dabei und loben das umfangereiche Angebot auf dem Gelände der Jugendbildungs- und Freizeitstätte Haus Weichselland im schaumburgischen Meinsen bei Hülsede.

„Mir gefällt, dass es hier immer wieder neue Sachen gibt“, sagt Luke (13), der bereits zum dritten Mal bei dem einwöchigen Camp mitmacht. In diesem Jahr reicht das Kreativangebot vom Nähen indischer Mandalas über das Anfertigen und Spielen australischer Didgeridoos bis zum Bau eines polynesischen Auslegerbootes. „Es ist insgesamt eine schöne Stimmung, weil es hier sehr gemütlich ist“, sagt Nele (14), die bereits zum fünften Mal teilnimmt.

Wer einen Eindruck von dem Camp erhalten möchte, hat dazu am Sonnabend, 1. August, ab 15 Uhr Gelegenheit. In einem Theaterstück und an mehreren Stationen präsentieren die Teilnehmer zum Abschluss ihre Ergebnisse.

Von Frank Hermann

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