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Ausbildungsmesse: Schüler loben Informationsangebot

Barsinghausen Ausbildungsmesse: Schüler loben Informationsangebot

Mehr als 1000 Schüler haben sich am Dienstagvormittag bei der 8. Barsinghäuser Ausbildungsmesse über mögliche Berufswege informiert. Im Zechensaal warben 45 Betriebe für eine Ausbildung oder ein Duales Studium bei sich. Sie wollen so dem Fachkräftemangel vorbeugen.

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45 Betriebe und Unternehmen stellen sich im Barsinghäuser Zechensaal bei der Ausbildungsmesse vor.

Quelle: Elena Everding

Barsinghausen. Delil, Maren, Leona (alle 15) und Carina (14) sind eben erst im Zechensaal ankommen, haben sich aber schon umgeschaut. "Die Auswahl hier ist echt groß", findet Maren. Die vier Neuntklässler des Hannah-Arendt-Gymnasiums Barsinghausen (HAG) waren bereits am Stand von Lidl. "Die haben uns da jede Frage beantwortet", sagt Delil zufrieden. Auch am Stand der Medizinischen Hochschule Hannover haben sie vorbeigeschaut und erstaunt festgestellt, dass dort mehr Ausbildungen als die zur Krankenschwester möglich sind.

So hat sich der Landtagsabgeordnete und Initiator der Messe, Max Matthiesen (CDU), das vorgestellt. "Wir möchten, dass die Schüler ins direkte Gespräch mit den Ausbildungsbetrieben kommen", erklärt der Schirmherr. Pünktlich um 9.15 Uhr eröffnet er zusammen mit Bürgermeister Marc Lahmann und Organisatorin Jennifer Gäfke die Messe. Bis mittags kommen für jeweils etwa zwei Stunden die achten bis zehnten Klassen der Goetheschule, des HAG, der Lisa-Tetzner-Oberschule und der Bert-Brecht-Schule vorbei.

"Die Ausbildungsmesse brummt", stellt Matthiesen fest. Der Zechensaal ist rappelvoll, die Schüler drängen sich an den verschiedenen Ständen. Industrie, Handwerk Gewerbe und Dienstleistungen aus Barsinghausen und Umgebung ist vertreten. Sie alle sind auf der Suche nach Auszubildendenden, die in vielen Branchen Mangelware sind. So bleiben viele Plätze unbesetzt. Das liege auch daran, dass viele gar nicht wüssten, welche Möglichkeiten sie nach der Schule haben, meint Matthiesen. Auch strebten viele Abiturienten lieber an die Uni.

Dass sich der Auftritt auf der Messe für die Unternehmen lohnt, zeigt das Beispiel von Michelle Drotschmann. Die heutige Pflegefachkraft hatte vor einigen Jahren selbst im Zechensaal ihren Ausbildungsplatz beim Brigittenstift gefunden. Nun wirbt sie selbst für das Pflegeheim als Ausbildungsstätte. "Ich bereue meine Berufswahl auf keinen Fall", stellt sie fest.

Um bei den Schülern gut anzukommen, haben sich die Betriebe einiges einfallen lassen: Bei Voss Bau simuliert eine bewegliche Plattform mit Video eine Kranfahrt. Die Bäckerei Sabine Gaues hat jede Menge Teig mitgebracht, den die Jugendlichen zu Hefezöpfen formen. Alina und Lucy (beide 15) sind lieber an den Ständen an der Bühne. Das Cosmetic College und der Friseur Hair Lehmann frisieren und schminken die Schülerinnen - die Schlange ist dementsprechend lang.

Tim und Norman (beide 15) vom HAG sind von der freundlichen Beratung an den Ständen begeistert. "Allerdings wären ein paar mehr technische Berufe toll", finden sie. Zum Glück bleibt den Neuntklässlern noch etwas Zeit bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz.

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Von Elena Everding

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