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Tafel bittet um ein Teil mehr für Bedürftige

Barsinghausen Tafel bittet um ein Teil mehr für Bedürftige

Im Tafelladen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Langenäcker müssen die ehrenamtlichen Helfer immer mehr bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgen. Um die rasant steigende Nachfrage decken zu können, bittet die AWO-Tafel am Sonnabend, 5. Dezember, wieder um ein Teil mehr.

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Die ehrenamtlichen Helfer der AWO-Tafel bitten um ein Teil mehr: Günter Gottschalk (von links), Heidi Rogge, Marion Meents, Renate Richter, Johannes Feiler und Christa Ufer.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Vor mehreren Supermärkten stehen Tafel-Helfer in der Zeit von 10 bis 13 Uhr und nehmen Lebensmittelspenden von den Kunden entgegen. Konfirmanden unterstützen diese Spendenaktion vor dem Kauflandmarkt sowie vor Rewe und Aldi am Reihekamp. Außerdem beteiligen sich die Rewe-, Aldi- und Edekamärkte in Egestorf und in Wennigsen.

"Wir benötigen vor allem Nudeln, Zucker, Kakao, Reis, Marmelade, Honig, Margarine, Kaffee, Tee sowie Konserven aller Art und Lebensmittel mit langen Haltbarkeitsdaten", sagt der AWO-Vorsitzende Günter Gottschalk.

Mittlerweile wenden sich jede Woche rund 300 sogenannte Bedarfsgemeinschaften an den Tafelladen in Barsinghausen und an die Filiale in Gehrden, um Lebensmittel gegen eine geringe Gebühr zu erhalten. "Das entspricht etwa 1000 Menschen, die von uns mit Waren bedacht werden. Ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche", erläutert Marion Meents vom Helferteam.

Jeden Monat lassen sich neue Bedarfsgemeinschaften in der Tafel registrieren. "Für Dezember rechnen wir mit 40 bis 50 Neuanmeldungen. Vor allem viele Flüchtlingen kommen zu uns. Darum rechnen wir bis zum Frühjahr mit einem weiteren Anstieg", sagt Helferin Heidi Rogge.

Bei steigender Nachfrage benötige die Tafel auch mehr Lebensmittelspenden. "Sonst müssten wir die Warenkörbe reduzieren. Aber wir wollen unser jetziges Level für die Menschen beibehalten", betont Rogge.

Zudem suche die Tafel zusätzliche Helfer, die im Bedarfsfall einspringen können.

Von Frank Hermann

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