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Unsichtbar vor dem Lastwagen

Barsinghausen Unsichtbar vor dem Lastwagen

Einmal mit einem LKW-Fahrer die Perspektive wechseln durften die Grundschüler der Adolf-Grimme-Schule am Freitagvormittag. Bei der Aktion "Toter Winkel" haben sie hautnah erfahren, was aus dem Führerhaus zu sehen ist und was nicht.

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Die Kinder unterhalb der roten Bänder sind für den Fahrer nicht zu sehen.

Quelle: Elena Everding

Barsinghausen. Auf den ersten Blick sieht der Aufbau etwas merkwürdig aus, denn vom Führerhaus des LKWs sind rot-weiße Absperrbänder bis hin zum Boden gespannt. Marcus Bettac von der Firma StB Verkehrstechnik aus Gehrden erklärt den Zweit- und Drittklässlern, was das Ganze soll: "Hinter den Bändern befindet sich der sogenannte Tote Winkel. Der Fahrer kann Euch dort nicht sehen." Das sollen die Kinder auch gleich  selbst testen. Nacheinander setzen sie sich ins Fahrerhaus und erkennen, dass sie ihre Klasse nicht sehen können - obwohl die direkt vor ihnen innerhalb der Absperrbänder steht.

"Die Kinder haben oft keine Vorstellung von den Dimensionen", begründet die stellvertretende Schulleiterin Tanja Thillmann die Aktion. Bereits zum zweiten Mal hatte sich die Firma StB zu dem Engagement bereiterklärt, wofür Thillmann sehr dankbar ist. Gerade zur dunklen Jahreszeit sei es wichtig, dass die Schüler sich der Gefahren im Verkehr bewusst sind. Alle 220 Schüler der Schule machen bei der Aktion mit.

Bettac freut sich, den Kindern etwas mitgeben zu können. Die wichtigste Frage: Wie verhalte ich mich im Straßenverkehr? "Schwere Unfälle mit LKWs haben gezeigt, dass die Schüler für den Toten Winkel sensibilisiert werden müssen", meint er. Die Lehrstunde in Vekehrserziehung ist nicht nur sinnvoll, sondern macht auch noch richtig Spaß: Die Gelegenheit, in einem echten LKW zu sitzen, haben die Kinder schließlich nicht so oft.

Von Elena Everding

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