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Aktionsprogramm soll Betreuungsplätze schaffen

Barsinghausen Aktionsprogramm soll Betreuungsplätze schaffen

Die Stadtverwaltung will mit einem kurzfristigen Aktionsprogramm schon in diesem Jahr rund 100 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder im Barsinghäuser Stadtgebiet schaffen. Unter der Bezeichnung „InKib 2017“ haben Erster Stadtrat Thomas Wolf und sein Team ein 7-Punkte-Programm ausgearbeitet, das am 17. Mai in der Sitzung des Sozialausschusses zur Diskussion gestellt werden soll.

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ns Dorfgemeinschaftshaus Ostermunzel direkt neben dem vorhandenen Kindergarten könnte eine sogenannte Großtagespflege einziehen.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Der griffige Name des Programms ist die Kurzform von „Initiative für mehr Kinderbetreuung in Barsinghausen“. Die Eckpunkte hat Wolf in der vergangenen Woche bereits den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Kindergartenplätze des Rates vorgestellt. „Die Reaktionen waren positiv“, berichtet Wolf.

Das Aktionsprogramm sieht vor, dass in der Integrativen Kindertagesstätte in Großgoltern eine zusätzliche Betreuungsgruppe eingerichtet wird. Dazu wäre nach Wolfs Worten allerdings notwendig, dass die Einrichtung einen Bewegungsraum im gegenüberliegenden Sportheim des TSV Goltern nutzen darf. „Ein erstes Gespräch dazu hat es gegeben“, sagt der Erste Stadtrat. Ebenfalls eine zusätzliche Gruppe könnte in den Kindergarten Wirbelwind im Gemeindehaus der Hoffnungsgemeinde einziehen, sofern die Umbaupläne der Gemeinde für eine Wohnung realisiert werden. Darüber hinaus schlägt Wolf vor, dass in den beiden Egestorfer Kindergärten jeweils zusätzlich eine Nachmittagsbetreuungsgruppe eingerichtet wird.

Die Punkte fünf bis sieben des InKib-Programms beziehen sich auf die Schaffung von möglichst drei zusätzlichen Großtagespflegeeinrichtungen. In Großtagespflegen betreuen jeweils zwei qualifizierte Personen bis zu zehn Jungen und Mädchen. Die Stadtverwaltung hat Gespräche begonnen, um eine solche Tagespflegeeinrichtung im Dorfgemeinschaftshaus Ostermunzel – dem früheren Feuerwehrgerätehaus – einzurichten. Darüber hinaus hält die Verwaltung zwei stadteigene Immobilien als Standort von Großtagespflegen für geeignet: das leer stehende Gebäude des früheren Stemmer Kindergartens und ein Mehrfamilienhaus an der oberen Bergstraße, in dem zuletzt Asylbewerber untergebracht waren.

Wolf betont, dass das Aktionsprogramm schnelle Erfolge zum Ziel habe, um den Rechtsanspruch von Familien auf Betreuungsplätze erfüllen zu können. „Wir muten Eltern dabei zu, ihre Kinder auch mal in einen anderen Stadtteil zu bringen“, sagt der Erste Stadtrat. In einem zweiten Schritt will die Stadt dann aber ein langfristig ausgerichtetes Investitionsprogramm für mehr Kinderbetreuungsplätze umsetzen – das dann möglichst genau ausgerichtet ist am tatsächlichen Bedarf für jeden Ortsteil.

Von Andreas Kannegießer

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