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Alle Bordsteine sollen verschwinden

Barsinghausen Alle Bordsteine sollen verschwinden

Die Stadt Barsinghausen plant im Siedlungsgebiet nördlich der Bahn einen großen Wurf: Fast alle Wohnstraßen rund um die Goethestraße und auch die Durchgangsstraße selbst sollen barrierefrei gestaltet und dabei zugleich gründlich saniert werden. Die Verwaltung setzt auf hohe Zuschüsse von Bund und Land im Zuge des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt.

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Rund um die Goethestraße sollen Bordsteine bald der Vergangenheit angehören.

Quelle: Archiv (Kannegießer)

Barsinghausen. Der Barsinghäuser Rat soll in seiner nächsten Sitzung am 28. April grünes Licht dafür geben, dass die Verwaltung bei der Landesregierung die Fortschreibung des Städtebauförderungsprogramms und zugleich die nötigen Zuwendungen beantragen darf. Erste Gespräche mit dem zuständigen Sozialministerium über die Randbedingungen habe es bereits gegeben, berichtet Baudirektor Tobias Fischer.

Die städtische Bauverwaltung und die Experten des Planungsbüros Petersen beziffern den Finanzbedarf für den Umbau der Straßen im Sanierungsgebiet auf rund 
4,65 Millionen Euro. Nach den Regeln der Städtebauförderprogramme hat die Stadt Barsinghausen Anspruch auf mindestens zwei Drittel der Gesamtsumme als Zuschuss. Möglicherweise werden sogar 80 Prozent von Bund und Land als Zuwendung gewährt, weil Barsinghausen als finanzschwache Kommune einen Zukunftsvertrag mit dem Land unterschrieben hat.

Sofern die Pläne der Verwaltung genehmigt werden, gehören Bordsteine im Sanierungsgebiet bald der Vergangenheit an. Die Fahrbahn und die Fußwege sollen grundsätzlich höhengleich gestaltet werden. Möglich ist ein kompletter Neubau von Fahrbahn und Bereichen für die Fußgänger. Wo die vorhandenen Gehwege noch in gutem Zustand sind, könnte aber auch einfach eine 10 bis 14 Zentimeter dicke Asphaltschicht auf die vorhandene Fahrbahn aufgetragen werden. Dieses Verfahren würde zudem Kosten sparen helfen, wie im städtebaulichen Rahmenplan erläutert wird.

Nach den Worten von Fischer will die Stadtverwaltung die Anlieger intensiv in die weitere Planung einbeziehen. Gedacht sei an Workshops und weitere Veranstaltungen bis hinunter zur Ebene einzelner Straßen. Bei einem schnellen Fortschritt des Verfahrens hält es der Baudirektor für möglich, dass Ende 2017 oder Anfang 2018 die ersten Bauarbeiten starten.

Von Andreas Kannegießer

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