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Anlieger machen mobil gegen neue Unterkunft

Kirchdorf Anlieger machen mobil gegen neue Unterkunft

In der Umgebung der geplanten Flüchtlingsunterkunft für 328 Menschen an der Einsteinstraße formiert sich Widerstand gegen das Projekt. Nachdem am Freitag rund 50 Bürger zu einer Versammlung im Deisterbad zusammengekommen waren, hat es am Sonnabend ein weiteres Treffen an dem vorgesehenen Baugelände gegeben. Dabei machten einige Teilnehmer auch mit Transparenten ihren Unmut gegen das Projekt deutlich.

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Mit Transparenten protestieren Anlieger gegen den geplanten Standort für die Flüchtlingsunterkunft an der Einsteinstraße.

Quelle: Privat

Kirchdorf. „Die Bürger in Kirchdorf fühlen sich übergangen und sind allein von der Anzahl der aufzunehmenden Flüchtlinge und der Größe des Flüchtlingsheims schockiert und sprachlos“, sagt Anlieger Heinz-Dieter Rystok. Auf dem Rücken einer kleinen Ortschaft wie Kirchdorf werde „Basta-Politik nach Gutsherrenart“ praktiziert. Nur weil die Region die fragliche Fläche besitze, werde die Flüchtlingsaufnahme der Stadt Barsinghausen nun „zum Geschäftsmodell“, kritisieren die Anlieger.

Bei der Zusammenkunft am Baugelände habe es sich keineswegs um eine Anti-Flüchtlingsdemonstration gehandelt, betonen die Initiatoren. „Wir sind für eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge auf das Stadtgebiet“.

Parallel zu der Zusammenkunft hat der Arbeitskreis „Anwohner am Hallenbad“ eine Unterschriftensammlung gestartet. In dem an Bürgermeister Marc Lahmann und die im Rat vertretenen Fraktionen gerichteten Anschreiben fordert der Arbeitskreis, dass eine außerordentliche Ratssitzung einberufen werden müsse, dass es eine „fundierte, förmliche Bürgerbeteiligung“ geben müsse sowie ein förmliches Genehmigungsverfahren unter Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Die Planung des Projektes müsse „in einer der Demokratie würdigen Weise“ vorbereitet und durchgeführt werden, heißt es weiter.

Von Andreas Kannegießer

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