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Appell: Gemeinden sollen enger kooperieren

Hohenbostel Appell: Gemeinden sollen enger kooperieren

Superintendentin Antje Marklein hat an die beiden verbundenen Kirchengemeinden in Hohenbostel und Bantorf appelliert, die Zusammenarbeit weiter zu verstärken. Zumindest die Verwaltung und Leitung der Gemeinden sei besser gemeinsam zu schultern, sagte Marklein zum Abschluss ihrer Visitation in den beiden Gemeinden.

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Superintendentin Antje Marklein zieht nach ihrer Visitation in den Kirchengemeinden Hohenbostel und Bantorf Bilanz.

Quelle: Sabine Freitag

Hohenbostel. Zwei Wochen lang war die Superintendentin zuvor in der Thomasgemeinde in Hohenbostel und der Bantorfer Alexandri-Gemeinde zu Gast gewesen und hatte am Gemeindeleben teilgenommen. Marklein lobte das immer noch vielfältige Angebot in den beiden kleinen Gemeinden, das dem großen Engagement der Helfer zu verdanken sei. Probleme gibt es aber auch: Die Gottesdienste werden von immer weniger Menschen besucht, und es gibt Nachwuchsprobleme. „Sorgen bereitet den beiden Kirchenvorständen, dass sie mit zu vielen Aufgaben allein dastehen“, sagte Marklein in ihrer Ansprache in der Thomaskirche. „Hier wäre dringend Unterstützung durch weitere Ehrenamtliche nötig.“

Die engere Kooperation der Gemeinden ist aus Sicht der Superintendentin notwendig, um zur Entlastung aller Ehrenamtlichen beizutragen. „Wir könnten mehr zusammenarbeiten und das Rad nicht immer neu erfinden“, bestätigte Pastorin Elke Pankratz-Lehnhoff in der Gemeindeversammlung nach dem Gottesdienst. „Das geht, ohne dass die Gemeinden ihre Originalität aufgeben.“
Zu den aktuellen Problemen der Kirchengemeinden zählen nach den Worten der Superintendentin auch Finanz- und Gebäudefragen. „Besonders Bantorf wird überlegen müssen, wie sich die räumliche Situation angesichts des reparaturbedürftigen Gemeindehauses und der leeren Kassen lösen lässt“, sagte Marklein. Hohenbostel werde dagegen Phantasie entwickeln müssen, um die Thomasscheune und die Arche zu öffnen und vielfältig zu nutzen. Und die Friedhöfe müssten der veränderten Bestattungskultur Rechnung tragen. „Auch das kostet Geld und braucht Unterstützung.“

Von Andreas Kannegießer

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