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Appell: Genug Platz für Räumfahrzeuge lassen

Barsinghausen Appell: Genug Platz für Räumfahrzeuge lassen

Bevor der erste Schnee in der Deisterstadt fällt, rüstet sich der kommunale Baubetriebshof für einen flächendeckenden Winterdienst. Dabei richten die Mitarbeiter einen Appell an die Barsinghäuser: Lasst genügend Platz auf den Straßen für die großen Räumfahrzeuge.

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Siegfried Dreblow (links) und Henning Koke messen genau nach: Eine Durchfahrtbreite von 2,70 Metern zwischen Auto und Zaun reicht für das große Räumfahrzeug im Winterdienst nicht aus.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Immer wieder müssen die Räum- und Streufahrzeuge bei Engpässen auf den verschneiten Straßen umkehren – darauf weist Siegfried Dreblow hin, Leiter des Baubetriebshofes. "Häufig sind Autos am Straßenrand so geparkt, dass nicht genügend Platz für unsere Räumfahrzeuge bleibt", erläutert Dreblow.

Aus eigener Erfahrung kennt Henning Koke die Probleme, denn im Winterdienst steuert Koke eines dieser großen Fahrzeuge mit einem 2,75 Meter breiten Räumschild über die Straßen.

"Oft muss ich schon Millimeterarbeit leisten, um die engen Stellen an den geparkten Autos vorbei passieren zu können. Und manchmal komme ich dann einfach nicht weiter", sagt Koke.

Dabei seien die Autofahrer verpflichtet, eine Durchfahrbreite von mindestens 3,05 Metern freizuhalten. "Das regelt ein gesetzliches Haltverbot, auch ohne extra Beschilderung. Daran denken viele Autofahrer offenbar nicht, wenn sie ihre Fahrzeuge am Straßenrand parken", betont Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann von der Stadt Barsinghausen.

Darum rufen Stadtverwaltung und Baubetriebshof frühzeitig dazu auf, bei Schnee und Eis genügend Platz für den Winterdienst zu lassen. Fünf große Räum- und Streufahrzeuge sowie ein kleines Fahrzeug und maximal 26 Mitarbeiter setzt der Baubetriebshof nach einer Prioritätenliste ein.

"Vorrang haben die Hauptverkehrs- und die Hangstraßen am Deister", erklärt Siegfried Dreblow. Die Vorratslager seien mit 290 Tonnen Salz und mit 52 Tonnen Splitt gefüllt.

"Vor diesem Hintergrund kann der Winter kommen", sagt Dreblow.

Von Frank Hermann

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