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Auch Kursana spürt den Fachkräftemangel

Barsinghausen Auch Kursana spürt den Fachkräftemangel

Vor zehn Jahren ist mit dem Seniorendomizil Kursana das Pflegeangebot in Barsinghausen erweitert worden. Während der Feier aus diesem Anlass zog Direktorin Annegret Knust ein positives Fazit. „Wir haben viel Vertrauen in den letzten Jahren aufgebaut“, sagte sie. Dennoch sei auch in dem Seniorenheim am Bahnhof der Fachkräftemangel spürbar.

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Mit einem Rollatortanz unterhalten Bewohner des Kursana die Festgäste.

Quelle: Marcel Sacha

Barsinghausen. Rund 200 Besucher nahmen an der Feier zum zehnjährigen Kursana-Bestehen teil. Um den Bewohnern und deren Familienangehörigen einen schönen Nachmittag zu ermöglichen, hatten die 77 Mitarbeiter des Seniorenheims in den Tagen zuvor kräftig mit angepackt. Sowohl der Innenbereich als auch der Garten waren mit liebevoll gestalteten Girlanden und vielem mehr geschmückt. Auch die Bewohner hatten sich an den Vorbereitungen für die Feier beteiligt. „Sie haben beispielsweise Dutzende Ballons zur Zierde aufgehängt und mit Bastelarbeiten zur feierlichen Stimmung beigetragen“, berichtete Betreuungsleiterin Sonja Müller.

Für Unterhaltung war während des Nachmittags durchgängig gesorgt. Nachdem die Bewohner mit ihrem Jubiläumstanz die Feier einläuteten, enterte die Hip Hop-Kindertanzgruppe der Tanzschule Mark Rudi die Terrasse des Kursana, die während der Veranstaltung als Bühne diente. Anschließend übernahmen die Sänger der „Schreyhälse“ das Zepter und brachten mit ihren musikalischen Klassikern die Zuhörer zum Mitsingen. Der Künstler Jockel, eine Clownin und die hauseigene Rollatortanzgruppe rundeten das Programm des Tages ab.

Direktorin Knust äußerte sich zufrieden über die vergangenen zehn Jahre. „Wir konnten uns schnell in Barsinghausen etablieren“, sagte sie. Die Qualität des Angebots im Kursana habe sich innerhalb kurzer Zeit herumgesprochen. „Dass unsere Zimmer nach wie vor komplett belegt sind, spricht für sich“, sagte sie. Daher habe auch die Eröffnung der Seniorenresidenz am Kaiserhof auf das Kursana keinen Einfluss gehabt. „Wir sehen in anderen Einrichtungen weniger eine Konkurrenz als legitime Mitbewerber“, sagte Knust.

Entscheidend für die Einrichtung am Bahnhof sei vielmehr, die Qualität des Pflegeangebots auch in den kommenden Jahren zu bewahren und auszubauen. Die größte Herausforderung sieht die Kursana-Direktorin hierbei in der Suche nach gut ausgebildetem Personal. „Den Fachkräftemangel spüren auch wir.“ Daher sei es für die Zukunftsfähigkeit aller Senioreneinrichtungen elementar, ausreichend Nachwuchskräfte im Pflegebereich zu gewinnen, sagte Knust.

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Von Marcel Sacha

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