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Ausgezeichnet: TSV Barsinghausen spart Strom

Barsinghausen Ausgezeichnet: TSV Barsinghausen spart Strom

Der TSV Barsinghausen hat am Donnerstag als erster Verein in der Region Hannover die Plakette „VEREINt Energie sparen – Fit für die Zukunft“ erhalten. Landessportbund und die Avacon AG würdigen damit das Engagement im Klimaschutz.

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Der TSV Barsinghausen macht sich „Fit für die Zukunft“ (von links): Joachim Brandt (Regionssportbund), Dirk Weidelhofer (Landessportbund), Avacon-Kommunalreferent Frank Glaubitz, Kerstin Beckmann (Vorstand TSV), Bürgermeister Marc Lahmann, Klaus-Jürgen Dallmann und Gernot Dreyer (beide Vorstand TSV).

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Rund 3500 Euro hat der TSV für Materialkosten ausgeben, 70 alte Leuchtstoffröhren in der Gymnastikhalle und in der Geschäftsstelle sowie zahlreiche Glühbirnen wurden durch LED-Leuchten ersetzt. „Vier Leute aus dem Verein haben das erledigt“, sagt Vorsitzender Klaus-Jürgen Dallmann. Die Energiekosten seien enorm gewesen, daher habe es schon vor zwei Jahren Überlegungen gegeben, die diese gesenkt werden können. Das Projekt sei gerade recht gekommen.
Ein Drittel der Kosten erhält der TSV von der Avacon. „Sport ist ein wichtiges Element in den Kommunen, und ich bin stolz, dass ein Verein aus meiner Heimatstadt ausgezeichnet wird“, sagte Frank Glaubitz, Avacon-Kommunalreferent. Die Investition werde der TSV in etwa 18 Monaten durch die Einsparungen wieder hereinbekommen, „falls man Prognosen glauben darf“, meinte Dallmann. Auf jeden fall sei es in der von Turnern, Fitness-Gruppen, Jodukas und Tanzgruppen genutzten Halle deutlich heller. Die Sportler seien ebenfalls zufrieden, ergänzte Stellvertreterin Kerstin Beckmann. Vor der Umrüstung hat der TSV eine umfangreiche Beratung erhalten. Die berücksichtigte den Zustand der Sportstätte und den Energiebedarf, anschließend gab es Tipps, wie der Verbrauch gesenkt werden kann. Für den größten Stromfresser hat der TSV noch keine Lösung. „Die Flutlichtanlage müsste ausgetauscht werden“, sagte Dallmann. Doch noch gebe es keine zufriedenstellenden technischen Lösungen: „Das wir wohl erst in drei Jahren etwas.“
LEDs liefern noch nicht ausreichend Licht, es müssten mehr eingesetzt werden als von den herkömmlichen Leuchten, und dann rechne sich die Investition erst im 20 Jahren, bestätigte Dirk Weidelhofer vom Landessportbund. Bis zum 31. Dezember können sich Vereine beim Landessportbund noch um eine Teilnahme am Energiesparprojekt bewerben.

Von Jörg Rocktäschel

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