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Ausschuss bereitet die 1125-Jahr-Feier vor

Kirchdorf Ausschuss bereitet die 1125-Jahr-Feier vor

Die Ortschaft Kirchdorf begeht 2017 ihr 1125-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird an zwei Wochenenden im Sommer gefeiert. Ein Festausschuss mit Vertretern der örtlichen Vereine hat das Programm für die beiden Festwochenenden vom 30. Juni bis 1. Juli und vom 11. bis 13. August vorbereitet.

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Die Kirche ist das älteste Gebäude in der mindestens 1125 Jahre alten Ortschaft Kirchdorf.

Quelle: Andreas Kannegießer

Kirchdorf. Der Name Kirchdorf taucht als „Chirihdorf“ zum ersten Mal am 30. Juni des Jahres 892 in einer lateinischen Urkunde des Karolinger-Königs Arnulf von Kärnten auf. In dem Schriftstück, das im Hauptstaatsarchiv Hannover verwahrt wird, legt der König fest, dass Chirihdorf und weitere Dörfer und Ländereien in der weiteren Umgebung in den Besitz des sächsischen Grafen Ekbrecht übergehen sollen. Ekbrecht war damals Inhaber mehrerer Grafschaften im Bereich des heutigen Bad Pyrmont. Die Historiker vermuten, dass das Motiv für die umfangreichen königlichen Schenkungen an den Grafen dessen militärische Unterstützung im Kampf gegen die Mähren gewesen sein dürfte. Chirihdorf war damals eine Siedlung im Marstemgau, einer Gebietsbezeichnung für die Gegend zwischen Wunstorf und Hannover. Der sechsköpfige Festausschuss hat die Weichen für die Jubiläumsfeier frühzeitig gestellt. Er hat neue Fahnen mit dem Kirchdorfer Wappen zum Hissen und als Banner in Auftrag gegeben, die mittlerweile fertig sind. „Wir sind ein kleines Gremium, das entscheidungsfähig ist“, sagt der stellvertretende Ortsbrandmeister Helmut Voshage, der bereits Erfahrung mit der Organisation größerer Feste gesammelt hat. Am Freitag, 30. Juni, wird es zunächst einen Festgottesdienst und danach einen Empfang rund um die Heilig-Kreuz-Kirche geben. Außerdem soll an diesem Wochenende eine historische Ausstellung im Gemeindehaus präsentiert werden – unter anderem mit alten Bibeln und Konfirmationsurkunden. Das große Festwochenende im August startet am Freitagabend mit einer Oldie-Night. Am Sonnabend wird auf dem Areal rund um die Kirche gefeiert. Die Organisatoren haben ein Festzelt geordert und wollen ein buntes Programm mit Aktionen für Kinder, aber auch Erwachsene bieten. Es gibt unter anderem Bullenreiten, Axtwerfen und Bogenschießen und abends Livemusik. „Wir versuchen, dass die Straße vor der Kirche während des Festes gesperrt wird“, sagt Voshage. Für Sonntag sind ein Familiengottesdienst, ein gemeinsames Essen, erneut ein Kinderprogramm und zum Abschluss ein Konzert mit dem Chor Vocal Venture geplant. Das Fest werde anders als 1992, sagt Pastorin Ute Kalmbach. Das könne „nicht getoppt“ werden. „Aber ich denke, beide Wochenenden werden schön und besonders.“

Von Andreas Kannegießer

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