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BI Munzel stellt Fragen zur ICE-Trasse

Holtensen BI Munzel stellt Fragen zur ICE-Trasse

Die Munzeler Bürgerinitiative für den ländlichen Raum will einen Fragenkatalog zur geplanten ICE-Trasse Bielefeld – Hannover zusammenstellen, die zwischen Groß Munzel und Holtensen verlaufen würde. Das teilte Vorsitzender Gerald Schroth während eines Treffens mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth mit.

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Treffen der Bürgerinitiative BI Munzel auf dem Hof der Familie Jaeschke in Holtensen mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth (zweite von rechts).

Quelle: Rocktäschel

Holtensen. Knapp 30 besorgte Anlieger aus vom möglichen Trassenverlauf betroffenen Kommunen waren zu dem Treffen auf dem Hof der Familie Jaeschke in Holtensen gekommen. Sie erhofften sich Unterstützung bei ihrem Kampf gegen die Trasse, die ein Teilstück einer großen Trasse von Amsterdam bis Warschau sein wird.
Doch Flachsbarth wollte keine falschen Hoffnungen wecken: „Das wäre nicht seriös.“ Die Strecke werde kommen, habe im Bundesverkehrswegeplan 2030 höchste Priorität. „Ich werde ihnen helfen, gehört zu werden“, versicherte die Abgeordnete. Der für das nächste Jahr zugesagte Bürgerdialog sei für alle Initiativen eine gute Möglichkeit, sich zu äußern. Die Bahn habe erkannt, dass sie nicht an den Anliegern vorbeiplanen und über deren Köpfe hinweg entscheiden könne, nur weil ein Plan auf dem grünen Tisch plausibel erscheine. „Die Trasse muss so umwelt- und anliegerfreundlich und bodenschonend wie möglich gebaut werden“, betonte sie. Flachsbarth will die von der BI zusammengestellten Fragen an das Bundesverkehrsministerium weiterleiten, damit die Bürger wissen, was auf sie zukommt.
Noch gibt es etliche Unklarheiten, wie während des Treffens deutlich wurde. Ist die neue Trasse nur für den Personenverkehr gedacht oder soll auch Güterverkehr möglich sein. Die Aussagen widersprechen sich zurzeit. Auch der Streckenverlauf ist lediglich grob skizziert.
Im Vorfeld könnten allerdings keine Varianten ausgeschlossen werden, weil die eine Benachteilung für die übrigen Kommunen bedeute. Flachbarth betonte, dass sich die möglicherweise Betroffenen nicht auf Kosten anderer profilieren dürften. Das bringe nichts, zumal keine Details bekannt sein. Die Initiativen sollten zusammenarbeiten, schließlich betreffe die Trasse neben Barsinghausen auch Wunstorf, Seelze, Haste und Minden/Porta Westfalica.

Von Jörg Rocktäschel

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