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Bahnhofstraße: Bürger sollen Pflaster auswählen

Barsinghausen Bahnhofstraße: Bürger sollen Pflaster auswählen

Bei den Planungen zur Neugestaltung der Bahnhofstraße sollen die Anlieger und auch alle anderen Bürger ein gewichtiges Wort mitreden dürfen. Die Stadtverwaltung hat vor dem Gebäude Bahnhofstraße 10 eine Musterfläche mit den drei Pflastervarianten verlegt, die in der engeren Wahl stehen. Noch bis zum Monatsende können Interessierte der Stadt mitteilen, welches Pflaster sie bevorzugen.

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Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann präsentiert die Musterfläche mit unterschiedlichen Pflastervarianten auf dem westlichen Gehweg der Bahnhofstraße.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Stadt will die Bahnhofstraße zwischen der Kreuzung Poststraße und dem Fußgängerüberweg vor der Stadtsparkasse grundlegend umgestalten. Die Entwürfe der Planungsgesellschaft PGT sehen vor, dass die Fahrbahnbreite von derzeit 7,75 Meter auf rund sechs Meter eingeschränkt wird. Die zusätzliche Fläche soll dem Gehweg auf der Westseite der Bahnhofstraße zugeschlagen werden. Laut Konzept werden die Fahrbahn, die sogenannten Mehrzweckstreifen zum Parken und die Gehwege nahezu höhengleich angelegt. Es soll mehr Grün beiderseits der Fahrbahn geben. Zudem werde die Anzahl der Parkplätze auf dem umgestalteten Straßenstück von jetzt 32 auf 39 steigen, erläutert Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann.

Die Stadt beziffert die Kosten für den Umbau - je nach Pflastervariante - auf 914.000 bis 984.000 Euro. Das Vorhaben ist Teil der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme für die Innenstadt, sodass mindestens zwei Drittel der Kosten - eventuell sogar bis zu 80 Prozent - von Bund und Land als Zuschuss gezahlt werden.

"Wenn die Bauarbeiten erledigt sind, bedeutet das eine starke Aufwertung für die gesamte Innenstadt", sagt Bürgermeister Marc Lahmann. Nach dem Zeitplan der Verwaltung soll der städtische Bauausschuss im September den Ausbaubeschluss fassen. Die Arbeiten könnten dann im Frühjahr 2017 beginnen und in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden.

Die drei vorgeschlagenen Pflastervarianten sind zumeist schon von anderen sanierten Bereichen in der Innenstadt bekannt. Auf der Musterfläche hat die Verwaltung zwei Sorten hellgraue Betonpflastersteine verlegen lassen, die jeweils mit einem sogenannten Natursteinvorsatz versehen sind. "Der Vorsatz sorgt dafür, dass die Steine nicht ausbleichen", erläutert Dettmann. Die dritte Variante sind rote Klinkersteine - kombiniert mit einem Band grauen Granitpflasters zur Auflockerung. "Das ist die teuerste Variante", sagt Dettmann. Klinkersteine veränderten sich auch nach längerer Zeit farblich nicht, "allerdings können sie manchmal etwas rutschig sein". Neben der Musterfläche hat die Verwaltung eine Informationstafel aufgestellt mit Informationen zu dem Gesamtprojekt und näheren Erläuterungen zu den Pflastervarianten.

Von Andreas Kannegießer

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