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Bahnhofstraße: Die Fahrbahn wird schmaler

Barsinghausen Bahnhofstraße: Die Fahrbahn wird schmaler

Bei der geplanten Umgestaltung der Bahnhofstraße soll die Fahrbahnbreite deutlich reduziert werden. Nach ersten Entwürfen der von der Stadt beauftragten Planungsgesellschaft PGT wird es zudem mehr Bäume und auch mehr Parkmöglichkeiten als bisher im Verlauf der innerstädtischen Achse geben.

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Etwa 40 Anlieger diskutieren im Foyer des Rathauses die ersten Entwürfe zur Umgestaltung der Bahnhofstraße.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Vertreter der Verwaltung und PGT-Geschäftsführer Heinz Mazur haben den Planungsstand am Mittwochabend vor rund 40 Anliegern und Interessierten im Foyer des Rathauses erläutert. Nach den Worten von Mazur gibt es verschiedene Gründe, die für eine Sanierung der Bahnhofstraße sprechen. Die Fahrbahn sei komplett desolat. Es gebe keine durchgehende Begrünung, und viele Eingangsbereiche zu Häusern und Grundstücksabgrenzungen ließen zu wünschen übrig. „Das Stadtbild ist nicht gelungen“, sagte Mazur.

Ein weiterer Grund für Investitionen in der Bahnhofstraße sind die teilweise maroden Regenwasserkanäle im Untergrund. Die Kanäle müssten auf etwa 150 Meter Länge in offener Bauweise erneuert werden, erläuterte Rafael Krause vom Stadtentwässerungsbetrieb.

Die Sanierungspläne für die Straße befänden sich noch in einem frühen Stadium und seien noch nicht mit der Politik abgestimmt, betonte Mazur. „Baubeginn wird frühestens im Frühjahr 2017 sein.“ Das Projekt ist Teil der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme für die Innenstadt, sodass mindestens zwei Drittel der Kosten – eventuell sogar 80 Prozent – von Bund und Land als Zuschuss gezahlt werden. Wie teuer die Sanierung wird, steht noch nicht fest. „Mit 1,5 Millionen Euro müssten wir aber hinkommen“, sagte Mazur. Die Verwaltung und die Experten von PGT wollen die Anlieger in den weiteren Planungsprozess intensiv einbeziehen. Mindestens eine weitere Anliegerversammlung soll es geben.

Der erste PGT-Entwurf sieht vor, dass die Fahrbahnbreite von 7,75 Meter auf etwa 6,20 Meter sinkt. Die zusätzliche Fläche soll dem Gehweg auf der Westseite der Bahnhofstraße zugeschlagen werden. Laut Konzept werden Fahrbahn, sogenannte Mehrzweckstreifen zum Parken und die Gehwege nahezu höhengleich angelegt. Die PGT-Experten schlagen wegen der langen Haltbarkeit und der Farbechtheit Klinkerpflaster für Gehwege und Mehrzweckstreifen vor. Die Zahl der Bäume soll laut Mazur mindestens verdoppelt werden.

Die Stadtverwaltung plant allerdings schon über die Sanierung der Bahnhofstraße hinaus. „Danach haben wir vor, auch die Osterstraße anzufassen“, betonte Stadtplanerin Barbara Boss.

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Von Andreas Kannegießer

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