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Bahnhofstraße - Umbau soll Anfang Mai starten

Barsinghausen Bahnhofstraße - Umbau soll Anfang Mai starten

Die Umgestaltung der nördlichen Bahnhofstraße soll so schnell wie möglich beginnen. In dieser Woche wird die endgültige Entscheidung über den Starttermin fallen. Ein Baubeginn noch im April sei aber kaum zu schaffen, sagt Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann. "Es wird wohl Anfang Mai werden."

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Die Bahnhofstraße zwischen der Einmündung Volkers Hof und der Siegfried-Lehmann-Straße (im Hintergrund) erhält in den nächsten Monaten ein ganz neues Gesicht.

Quelle: Archiv (Kannegießer)

Barsinghausen. Für diese Woche steht das entscheidende Abstimmungsgespräch zwischen Stadtverwaltung, Planern, Baufirma, Stadtentwässerung und Unterer Verkehrsbehörde auf dem Programm. Bei diesem sogenannten Bauanlaufgespräch werden Termine festgelegt und nach Möglichkeit alle noch offenen Fragen rund um das Bauprojekt geklärt. Im ersten Bauabschnitt soll zunächst der Bereich der Bahnhofstraße zwischen Siegfried-Lehmann-Straße und der Einmündung Volkers Hof in Angriff genommen werden.

Die bisher eher triste Bahnhofstraße wird mit dem Umbau aufgewertet. Es gibt künftig mehr Platz für Fußgänger, mehr Parkplätze und mehr gepflasterte Flächen statt Asphalt. Dafür wird die Fahrbahn künftig deutlich schmaler sein als bisher: Deren Breite sinkt von acht Meter auf rund 6,50 Meter. Nach Dettmanns Worten sind im Vertrag mit der Tiefbaufirma PSG aus Peine 100 Arbeitstage für das Projekt festgeschrieben worden - bei sechs Werktagen pro Woche. "Wir rechnen mit vier Monaten Bauzeit", sagt der Tiefbau-Fachdienstleiter.

Vor dem Baustart hat die Stadt ein sogenanntes Beweissicherungsverfahren in Auftrag gegeben: Bausachverständige dokumentieren dabei den Zustand der Häuser entlang der Bahnhofstraße. Sollte es später zum Streit über mögliche Gebäudeschäden als Folge der Tiefbauarbeiten kommen, können so die tatsächlichen Veränderungen rechtssicher nachgewiesen werden.

Die Stadtverwaltung rechnet mit Gesamtkosten einschließlich Kanalarbeiten von rund 690.000 Euro für den ersten Bauabschnitt. Die Stadt muss selbst nur den kleineren Teil der Summe übernehmen, weil die Bahnhofstraße im städtebaulichen Sanierungsgebiet liegt und erhebliche Zuschüsse von Land und Bund für das Vorhaben fließen.

Der Fachdienst Tiefbau plant indessen schon den zweiten Bauabschnitt südlich der Straße Volkers Hof. "Das Optimum wäre, dass die Arbeiten gleich im Anschluss an den ersten Abschnitt weitergehen können", sagt Dettmann. Ein zentrales Projekt im zweiten Teil ist der Neubau zweier Bushaltestellen mit Zuschüssen der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG). Die Stadt könne die Bauarbeiten erst dann ausschreiben, wenn der Zuwendungsbescheid der LNVG vorliege, erläutert der Fachdienstleiter. "Aber dieser Bescheid soll in Kürze eingehen."

Von Andreas Kannegießer

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