Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Initiative bittet um Fahrräder und Spiele

Bantorf Initiative bittet um Fahrräder und Spiele

Die Flüchtlingsbetreuung der Bantorfer Initiative "Neue Nachbarn" ist gut angelaufen. In mehreren Teams kümmern sich die Bantorfer um die Zuwanderer, die im ehemaligen Echo-Hotel untergebracht sind. Die Initiative wünscht sich Sachspenden, vor allem Brettspiele und Fahrräder können die Helfer derzeit gut gebrauchen.

Voriger Artikel
Ratsbeschluss war rechtswidrig
Nächster Artikel
Deisterbad wegen Sanierung ab 7. Dezember zu

Helfer und Flüchtlinge hören in Bantorf gemeinsam ein Hausmusikkonzert des Sängers Lukas Dolphin.

Quelle: Eickhoff-Klouvi

Bantorf. Die erste Gruppe mit rund 30 Flüchtlingen aus Syrien, dem Irak und Eritrea war am 18. November in Bantorf eingetroffen, für diese Woche ist die nächste Gruppe angekündigt. Das Bantorfer Konzept der Initiative Neue Nachbarn sei bislang gut aufgegangen, berichtet Koordinatorin Carmen Eickhoff-Klouvi. "Die persönliche Begrüßung mit Tee und Keksen legte eine gute Basis und stellte erstes Vertrauen her."

Die ersten Flüchtlinge haben gemeinsam mit Mitgliedern der Initiative bereits den Weihnachtsbasar der Bantorfer Ortsfeuerwehr und ein Konzert anlässlich des Tags der Hausmusik besucht. In der Alltagsbegleitung setzen die Bantorfer nach Eickhoff-Klouvis Worten auf Gruppen-Paten. Jeweils ein bis zwei Personen stehen einer Gruppe von vier Flüchtlingen als Ansprechpartner zur Verfügung. Organisiert würden Fahrten zu Behörden und kleine Ausflüge nach Barsinghausen oder auch Steinhude, berichtet die Koordinatorin. "Oder die Paten nehmen sich einfach nur Zeit für eine Stunde Brettspiele." Dabei werde automatisch die deutsche Sprache geübt.

Die Initiative nimmt gerne noch weitere Paten auf, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Flüchtlingsbetreuung engagieren möchten. Die Verständigungssprache ist zunächst Englisch oder Arabisch, später Deutsch.

Sachspenden, die den Bantorfer Helfern zugedacht sind, können bei Familie Berkenkamp, An der Königseiche 18, in Bantorf abgegeben werden. Die Helfer bitten darum, dass Brettspiele leicht verständlich und alle Teile vollzählig vorhanden sein sollten. Die Fahhräder sollten mit nicht zu viel Aufwand verkehrstauglich gemacht werden können.

Von Andreas Kannegießer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6snqo7zf9t31iw3exj21
Musik verbindet Flüchtlinge und Einheimische

Fotostrecke Barsinghausen: Musik verbindet Flüchtlinge und Einheimische

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de