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Bantorfer wollen Schule weiter nutzen

Bantorf Bantorfer wollen Schule weiter nutzen

Die Bantorfer Dorfgemeinschaft will die seit Juli nicht mehr genutzte Grundschule als Ort der Begegnung und für öffentliche Veranstaltungen erhalten. Einen Verkauf des Areals oder einen Umbau zum Flüchtlingswohnheim lehnen die Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) Bantorf ab.

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Bernhard Klockow (von links), Fred Wellhausen, Edith Ehlers-Mehrtens, Axel Heyerhorst und Renate Seegers-Krückeberg diskutieren über die Zukunft der Grundschule.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Der IG-Vorstand hat sich mit einem Brief an den Bürgermeister und die Ratsfraktionen gewandt.„Wir bitten darum, Gebäude und Gelände der Schule unserer Dorfgemeinschaft weiterhin zur Verfügung zu stellen“, heißt es darin. In Bantorf hat sich das dörfliche Miteinander zuletzt rasant entwickelt: Eine Arbeitsgruppe Ideenwerkstatt Dorfleben hat neue Angebote für alle Generationen geplant und umgesetzt - mit großem Erfolg: Es gibt Backtage, ein Dorfkino, regelmäßige Table-Quiz-Abende, Töpfer- und Nähkurse. Für einen Computerkurs hätten sich 24 Personen angemeldet, viele auch aus den umliegenden Ortschaften, berichtete Edith Ehlers-Mehrtens von der Arbeitsgruppe gestern bei einem Gespräch mit Vertretern der Barsinghäuser FDP.

„Wir wollen hier leben und alt werden“, betonte Ehlers-Mehrtens. Gemeinschaftliches Leben sei „ein Wert an sich“, das könne man nicht in Privaträumen organisieren, sagte sie. Die Angebote der IG sollten zudem „eine Alternative sein zu Sexshop und Spielhallen im Gewerbegebiet Am Kronskamp“.

Die Interessengemeinschaft hat im Obergeschoss der Grundschule die früher vom Roten Kreuz genutzten Räume übernommen. Auch für den ehemaligen Jugendraum im Tiefgeschoss hat die Dorfgemeinschaft Interesse angemeldet. Alle Mitstreiter sind sich allerdings einig: Weil die Sanierung des alten Gebäudes teuer ist, lohnt sich das nur, sofern eine dauerhafte Nutzung möglich ist.

Die Argumente der Dorfgemeinschaft seien nachvollziehbar, sagten die FDP-Ratsherren Bernhard Klockow und Fred Wellhausen. Sollte es zu einer Sanierung kommen, sollten Zuschüsse aus Förderprojekten genutzt werden, meinten die Freidemokraten.

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