Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Barsinghäuser Schulen sollen mehr Geld erhalten

Barsinghausen Barsinghäuser Schulen sollen mehr Geld erhalten

Die seit vielen Jahren festgeschriebenen Budgets der Barsinghäuser Schulen sollen angehoben werden. Die Ratsfraktionen und die Verwaltung sind sich einig, dass Handlungsbedarf besteht.

Voriger Artikel
Lutz Geißler vermittelt die Kunst des Backens
Nächster Artikel
Diebe bauen Fahrzeugtüren aus

Verwaltung und Rat in Barsinghausen sind sich einig: Die Schulen brauchen mehr Geld. Details zur Verteilung sollen in den nächsten Monaten beraten werden.

Quelle: Archiv (Kannegießer)

Barsinghausen. In den nächsten Wochen will die Verwaltung Pläne für die künftige Höhe und die Verteilung der städtischen Zuwendungen ausarbeiten, die dann von den Ratsgremien abgesegnet werden müssen. „So, wie das Budget jetzt ist, kann es nicht bleiben“, sagt Erster Stadtrat Thomas Wolf. Er warnt aber zugleich vor zu hohen Erwartungen der Schulen. „Wir müssen den Bedarf und die finanziellen Möglichkeiten der Stadt übereinander bringen“, betont Wolf. „Wir brauchen eine neue Systematik.“Die Schulbudgets, aus denen die Schulleitungen eigenverantwortlich Anschaffungen und viele Ausgaben bestreiten müssen, haben sich grundsätzlich bewährt. Allerdings sind die Beträge nach den Worten von Schul-Fachdienstleiter Axel Heyerhorst seit 2005 nicht mehr angepasst worden. Im Gegenteil: 2013 war im Zuge der städtischen Haushaltskonsolidierung das Budget sogar noch einmal gekürzt worden. Lediglich in den vergangenen beiden Jahren hatte der Rat versucht, die finanzielle Situation der Schulen durch zweckgebundene Sonderzuweisungen für EDV- und Sachausstattung zu verbessern.Die bisherigen Schulbudgets berechnet die Verwaltung abhängig von der jeweiligen Schülerzahl und dem individuellen Bedarf je nach Schulform. Addiert wird ein Sockelbetrag. Am Ende variiert das Budget dann zwischen 15 788 Euro pro Jahr für die Bert-Brecht-Schule, 19 790 Euro für die Astrid-Lindgren-Grundschule, 92 300 Euro für die Goetheschule und 124 700 Euro für das Hannah-Arendt-Gymnasium. Die Schulen müssen daraus unter anderem Mobiliar, Spielgeräte, die IT-Ausstattung, Büro- und Unterrichtsmaterialien, Wartung und Reparaturen von Möbeln und Geräten bis hin zu Artikeln für die Sanitärräume bezahlen. Löcher in die Budgets reißen jeweils vor allem die Anschaffung von Computertechnik und die im Schnitt alle 15 Jahre notwendige Neumöblierung von Schulklassen.„Es ist klar, dass die Schulbudgets angepasst werden müssen“, sagt SPD-Ratsherr Günter Gottschalk. „Wir warten dazu auf Vorschläge der Verwaltung, um zu beraten.“ FDP-Fraktionsvorsitzender Bernhard Klockow schlägt die Bildung einer Arbeitsgruppe des Rates vor. Die könne entscheiden, wo neue Schwerpunkte gesetzt werden könnten. „Dann müssen wir kommunizieren: Wer bekommt was ab?“, erläutert der Freidemokrat. Bettina Klein (Wählergemeinschaft Aktiv für Barsinghausen) hält die Idee der Arbeitsgruppe für gut. „Wir müssen Ziele für die Stadt formulieren und auf dieser Basis entscheiden, was kurz-, mittel- und langfristig finanziert werden soll“, sagt Klein. Die Arbeitsgruppe solle noch in diesem Jahr starten. Die Stadtverwaltung dämpft dagegen zu hohe Erwartungen an den Zeitplan. „Wir können bis zu den Haushaltsplanberatungen kein neues, schon mit den Schulen abgestimmtes Konzept versprechen“, betont Wolf.

Von Andreas Kannegießer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten

Ungezählte ehrenamtliche Helfer unterstützen die diakonischen Einrichtungen. Ihre Arbeit soll während der "Woche der Diakonie" besonders gewürdigt und vorgestellt werden. mehr

doc6wmm6vxyqkm1b70qr9hd
Schulfest wird zum Ort für Begegnungen

Fotostrecke Barsinghausen: Schulfest wird zum Ort für Begegnungen

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Lisa Malecha:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: lisa.malecha@haz.de