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Sportring diskutiert über neue Strukturen

Barsinghausen Sportring diskutiert über neue Strukturen

Der Barsinghäuser Sportring will in den nächsten Wochen über organisatorische und auch personelle Veränderungen entscheiden. Vier Arbeitsgruppen haben über mögliche Reformen beraten und ihre Ergebnisse vorgelegt. „Nächste Woche berät der Vorstand darüber“, sagt Sportring-Vorsitzender Horst Fabisch. Im März solle es dann eine außerordentliche Mitgliederversammlung geben.

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Der aktuelle Sportringvorstand mit Klaus-Jürgen Dallmann (von links), Uwe Ingenhaag, Hans Heinrich Rode, Horst Fabisch, Georg Olfermann und Christoph Lobisch war erst im September 2015 gewählt worden. Nun steht offenbar eine Neuwahl bevor.

Quelle: Archiv (Kannegießer)

Barsinghausen. Der Sportring hatte mit der Einsetzung der Arbeitsgruppen noch im alten Jahr auf heftige Kritik an seiner Arbeit reagiert, die NFV-Präsident Karl Rothmund, Sprecher der Verwaltung und auch Vertreter mehrerer kleinerer Sportvereine geübt hatten. Die Arbeitsgruppen haben laut Fabisch über die innere Organisation des Sportrings diskutiert, über eine mögliche Satzungsreform, die Verteilung der Sportfördergelder und die Außendarstellung des Verbandes. Zu den Ergebnissen will Fabisch noch nichts sagen. „Der Vorstand wird die Vorschläge in Anträge gießen“, sagt der Vorsitzende. Dann müssten die Mitglieder in der Versammlung entscheiden. „Ob die Wortführer, die Unruhe in den Sportring geholt haben, dabei eine Mehrheit finden werden, glaube ich nicht“, sagt Fabisch.

Immerhin hält der Vorsitzende einen personellen Neuanfang im Vorstand für denkbar. „Ich halte es für sinnvoll, dass sich alle Vorstandsmitglieder zur Wahl stellen“, sagt er. „Wir sollten einen Schnitt machen.“ Er wünsche sich „eine ganz neue Legitimation“. Ob Fabisch selbst erneut antritt, lässt er noch offen. „Das hängt davon ab, ob man das will.“ Grundsätzlich sei es sinnvoll, dass eine Person den Sportring führe, die nicht in die Führung eines Vereins eingebunden sei, sagt Fabisch, der zugleich Vorsitzender des TSV Kirchdorf ist. Von der Abstimmung erhofft sich der Sportring-Chef, „dass dann endlich Ruhe ist“.

Kritiker wie Rothmund hatten zuletzt immer wieder angemahnt, dass es schnell einen Sportstätten-Bedarfsplan für die Stadt Barsinghausen geben müsse. Fabisch stimmt dem grundsätzlich zu. „Dann wäre eine bessere Organisation zur Nutzung teurer Infrastruktur möglich“, sagt er. Er hält es für sinnvoll, dass manche Sportarten wie etwa Tanzen, Volleyball oder Gymnastik von mehreren Vereinen gemeinsam organisiert und ausgeübt werden. „So könnten unter anderem Trainerkosten gespart werden“, meint Fabisch.

Von Andreas Kannegießer

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