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Besucherbergwerk ist ausgelastet

Barsinghausen Besucherbergwerk ist ausgelastet

Das Barsinghäuser Besucherbergwerk ist aus sicherheitstechnischen Gründen an seiner Kapazitätsgrenze angekommen. In den nächsten Jahren stehen in der Einrichtung selbst und auch im Förderverein personelle Wechsel an.

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Alte Zeche-Geschäftsführer Dieter Lohmann (mit weißem Helm) erläutert den Sozialdemokraten aktuelle Probleme des Besucherbergwerks.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Für den Klosterstollen bestehe zurzeit kaum eine Chance, die Anzahl der Besucher zu erhöhen. Das sagte Dieter Lohmann, Geschäftsführer der Alten Zeche, vor rund 20 SPD-Mitgliedern, die das Bergwerk am Donnerstagabend als Station ihrer Sommerreise besucht haben. „Wir unterliegen der Bergaufsicht. Mehr als 20 Menschen dürfen nicht gleichzeitig einfahren, da wir keinen zweiten befahrbaren Ausgang haben. Das ist eine Sicherheitsfrage“, antwortete Lohmann auf die Frage, ob das Bergwerk ausgelastet sei. Mit dem Wetterschacht Schnepfenflucht gebe es zwar einen Notausgang im Deister. Doch für ältere Menschen sei es kaum möglich, eine Leiter 80 Meter hoch zu steigen.

Rund 8000 Besucher werden im Bergwerk jährlich gezählt. Der 100 000. Besucher ist im Oktober 2014 begrüßt worden. Um die Anlage zu unterhalten, seien die Einnahmen aus den Einfahrten wichtig, sagte Lohmann. Daher schmerze es besonders, dass die Stadt es versäumt habe, den Klosterstollen für den Regionsentdeckertag anzumelden. „300 Menschen sind in den vergangenen Jahren an diesem Tag gekommen“, sagte Lohmann. Zwar sei das Angebot nun auf der Internetseite der Region zu finden. Doch es müsse sich zeigen, wie stark die Auswirkungen sein werden, dass Barsinghausen in der Broschüre der Region fehle.

Udo Mientus, Vorsitzender des Fördervereins für das Besucherbergwerk, wies darauf hin, dass die Politik rechtzeitig die Weichen zur künftigen Finanzierung der Alten Zeche stellen müsse. Der aktuelle Vertrag über die Zuschüsse vonseiten der Stadt laufe 2018 aus. Jährlich erhalte das Bergwerk zurzeit 15 600 Euro, und dieses Geld werde dringend benötigt.

Auch intern müssen Weichen gestellt werden, merkte Mientus an. Er selbst gibt sein Amt 2016 wie angekündigt auf. Und auch die Ära Lohmann werde irgendwann enden, sagte Mientus.

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