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DRK-Kleidershop braucht mehr Platz

Barsinghausen DRK-Kleidershop braucht mehr Platz

Immer mehr Menschen nutzen das Angebot des Barsinghäuser DRK-Shops im Untergeschoss des Rathauses II. Die Einrichtung braucht deshalb dringend weitere Lagerkapazitäten für Textilien, Geschirr und Haushaltsgerätschaften. Ablehnen wollen sie Spenden nämlich unter keinen Umständen.

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Voll bis unter die Decke: UWG-Ratsherr Markus Neugebauer und seine Kollegin Eva Runge (Zweite von rechts) lassen sich von Allmuth Stark und Ursel Heidekind (rechts) die Probleme des DRK-Shops schildern.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Nachfrage nach gebrauchter Kleidung und anderen Waren sei zuletzt steil nach oben geschossen, sagte Allmuth Stark vom Leitungsteam des Shops gestern Abend bei einem Gespräch mit Vertretern der UWG-Ratsfraktion. Gleichzeitig sei auch die Spendenbereitschaft der Bevölkerung zugunsten des DRK-Shops deutlich größer geworden. „Wir wissen nicht mehr, wohin mit den Sachen“, erläuterten Stark und ihre Kollegin Waltraud Schmidt den Gästen. Das Lager im Rathauskeller ist bis zur Decke voll, darüber hinaus hat das Rote Kreuz bereits zwei Garagen zur Aufbewahrung angemietet.

Die Ablehnung von Spenden sei nicht möglich, betonten die ehrenamtlichen Helferinnen. „Wir brauchen die Sachen dringend für unsere Kunden.“ Außerdem sei zu befürchten, dass abgewiesene Spender den DRK-Shop künftig meiden würden. Das Helferteam des Roten Kreuzes hofft nun auf Entgegenkommen der Stadtverwaltung. Im Rathauskeller gebe es noch einige Räume, die von der Verwaltung nicht genutzt würden, sagte Stark.

Der DRK-Shop in seiner jetzigen Form ist im Januar 2014 aus der ehemaligen Kleiderkammer hervorgegangen und steht grundsätzlich allen Kunden offen. Textilien werden im Shop zu extrem günstigen Preisen ab einem Euro verkauft. Bedürftige mit einer Bescheinigung des Sozialamtes erhalten 50 Prozent Rabatt, wie Stark und Schmidt erläuterten. „Wir haben inzwischen 600 bis 800 Kunden im Monat“, sagte Stark. „Die Bedürftigkeit der Menschen hat zugenommen.“ Viele Kunden kämen auch aus den umliegenden Kommunen in den Shop. Zusätzlich versorgt der Laden auch die meisten der Flüchtlinge, die in Barsinghausen untergebracht werden, mit einer Erstausstattung.

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