Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Erster Stadtrat: Neue Runde im Postenpoker

Barsinghausen Erster Stadtrat: Neue Runde im Postenpoker

Der Poker um die Besetzung der Stelle des Ersten Stadtrates geht offenbar in eine neue Runde. Bürgermeister Marc Lahmann hält es weiterhin für möglich, aus dem verbliebenen Bewerberpool eine Persönlichkeit zu finden, die für die Stelle geeignet wäre. SPD und Grüne haben es aber nicht mehr eilig mit der Neubesetzung.

Voriger Artikel
Gewerbesteueraussichten trüben sich ein
Nächster Artikel
500.000 Euro Schaden bei Brand in Lagerhalle

Soll die Stelle des Ersten Stadtrats im Rathaus Barsinghausen besetzt werden oder nicht? Der Streit geht weiter.

Quelle: Symbolbild

Barsinghausen. Der Antrag der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG), die Stadtratsstelle nicht neu zu besetzen und auf eine weitere Ausschreibung zu verzichten, ist zwar vom Verwaltungssteuerungsausschuss am Dienstagabend mit den Stimmen von SPD, CDU, Grünen und FDP abgelehnt worden. Beim Tempo der Wiederbesetzung gibt es zwischen den großen Blöcken im Rat aber unterschiedliche Haltungen.

CDU und FDP betonen, dass die Führungsriege im Rathaus dringend komplettiert werden müsse. „Ich persönlich sehe im Augenblick keine Notwendigkeit der Neubesetzung“, sagt dagegen SPD-Ortsvereinsvorsitzender Reinhard Dobelmann. Die rot-grüne Gruppe habe beschlossen, dass der Verwaltungsvorstand nur aus drei Mitgliedern bestehen solle - das sei so lange der Fall, bis Verwaltungsvorstand Reinhard Hoffmann Anfang 2015 in den Ruhestand gehe. Dobelmann kritisiert, dass der Bürgermeister nach wie vor die rot-grüne Ratsmehrheit in die Kandidatensuche nicht einbeziehe und zur Kooperation nicht bereit sei. Gibt es einen Ausweg? „So etwas wie ein Konklave wäre schön“, sagt Dobelmann. Lahmann weist die Kritik zurück und sieht „den Ball im Feld von Rot-Grün“. Er hält es nach den Differenzen der vergangenen Monate zwar für „schwierig“, sich mit der Ratsmehrheit auf eine Person aus dem vorhandenen Bewerberkreis zu einigen, aber durchaus für sinnvoll. „Es sind noch geeignete Kandidaten dabei.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten

Ungezählte ehrenamtliche Helfer unterstützen die diakonischen Einrichtungen. Ihre Arbeit soll während der "Woche der Diakonie" besonders gewürdigt und vorgestellt werden. mehr

doc6x504k4pd0714ytipdgd
Eltern und Kinder peppen den Schulhof auf

Fotostrecke Barsinghausen: Eltern und Kinder peppen den Schulhof auf

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Lisa Malecha:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: lisa.malecha@haz.de