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Firmen stellen Mitarbeiter für Einsätze nicht frei

Barsinghausen Firmen stellen Mitarbeiter für Einsätze nicht frei

Der Freiwilligen Feuerwehr Barsinghausen macht zunehmend zu schaffen, dass immer weniger Unternehmen dazu bereit sind, ihre Mitarbeiter für Feuerwehreinsätze während der Arbeitszeit freizustellen.

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Zunehmende Probleme für die Schwerpunktfeuerwehr: Schichtarbeiter sichern noch die Einsatzbereitschaft.

Quelle: dpa/Symbolbild

Barsinghausen. „Gerade in großen Firmen wird das immer schwieriger“, sagte Ortsbrandmeister Holger Afemann am Donnerstagabend bei einem Gespräch mit Mitgliedern des CDU-Stadtverbandes. Auch zwei der größten Barsinghäuser Firmen haben laut Afemann die Bereitschaft zur Freistellung inzwischen zurückgezogen. Der Personalstamm im Produktionsprozess sei offenbar überall knapp, Bediener von Maschinen oder Produktionsstraßen könnten wohl nicht kurzfristig ersetzt werden.

Dennoch fühlt sich die Barsinghäuser Schwerpunktfeuerwehr auch während der Urlaubs- und Ferienzeit jederzeit für größere Einsätze gerüstet. Nach Afemanns Worten zählt die Schwerpunktfeuerwehr 85 Aktive, darunter 15 Frauen. Zwar arbeiten immer mehr Feuerwehrleute außerhalb von Barsinghausen und stehen deshalb tagsüber bei Einsätzen nicht zur Verfügung. „Aber wir haben viele Schichtarbeiter, die dann da sind“, berichtete Feuerwehrmann Patrick Heine. „Das ist unser großes Glück.“

Afemann und Heine erläuterten den Christdemokraten auch, dass es angesichts steigender Anforderungen bei der Wartung und Überprüfung vieler technischer Geräte und Fahrzeuge immer schwerer werde, diese Arbeiten auf rein ehrenamtlicher Basis zu erledigen. In vergleichbaren Kommunen wie etwa Wunstorf oder Lehrte gebe es seit Längerem einzelne hauptamtliche Mitarbeiter, die sich um den technischen Bereich kümmerten, berichteten Afemann und Heine. „Wir müssen uns mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass es auch bei uns irgendwann ausschließlich ehrenamtlich nicht mehr geht“, sagte der Ortsbrandmeister.

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