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Jugendfeuerwehren üben Ernstfälle

Barsinghausen Jugendfeuerwehren üben Ernstfälle

Die vier Jugendfeuerwehren aus dem Löschbezirk Hohenbostel haben am Wochenende einen 24 Stunden dauernden Übungsdienst absolviert, inklusive Übernachtung im Feuerwehrhaus. Sie lösten dabei zahlreiche Aufgaben.

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Von der einfachen Löschübung bis zur Rettung eines Kindes, das von einem Auto überfahren wurde: Die Mitglieder der Jugendfeuerwehren sind gefordert.

Quelle: Feuerwehr

Barsinghausen. Die 36 Jugendlichen aus Hohenbostel, Winninghausen, Wichtringhausen und Bantorf konkurrierten diesmal nicht in Wettkämpfen, sondern arbeiteten mehrere Szenarien ab, teilt Robert Bade vom Team Öffentlichkeitsarbeit der Stadtjugendfeuerwehr Barsinghausen mit.

Rund 30 Helfer aus den Einsatzabteilungen hatten die Übungsszenarien vorbereitet. Ausgelöste Brandmeldeanlagen, Wasserschäden, brennende Papierkörbe, Haustiere in Notlage, Verkehrsunfälle und Menschenrettungen deckten die Einsatz-Bandbreite der Feuerwehr ab.

Die Jugendfeuerwehr Bantorf musste am Sonnabend einen verletzten Waldarbeiter am Sportplatz retten, Erste Hilfe leisten und ihn dem Rettungsdienst übergeben. Die Hohenbosteler streuten zur gleichen Zeit eine Ölspur ab, und in Winninghausen musste ein Haustier gerettet werden.

Bei einem angenommenen Brand einer Werkstatt waren alle Jugendfeuerwehren gefordert. Ebenso am Sonnabendabend, da mussten die Mitglieder der vier Wehren ein Feuer auf dem Festplatz in Hohenbostel löschen. Das hatten Jugendfeuerwehrwarte entzündet.

Am Sonntagvormittag stand die dritte gemeinsame Übung auf dem Programm. Ein Auto hatte in einer verkehrsberuhigten Zone ein spielendes Kind überfahren. „Es wurde von den Jugendlichen erfolgreich wiederbelebt und dem Rettungsdienst übergeben. Dieses Szenario war auch eine gute Möglichkeit, um allen Jugendlichen den Umgang mit dem Hebekissen vorzuführen und zu demonstrieren, welche Kraft ein hydraulischer Spreizer hat“, erläutert Bade.

Zwischen den Einsätzen nutzten die 36 Teilnehmer die Freizeit, um Spiele zu spielen oder Filme zu sehen. Die Mahlzeiten wurden gemeinsam in einem der Feuerwehrhäuser eingenommen. Die Helfer seien mit den Leistungen sehr zufrieden gewesen. „Für die Teilnehmer wird es ein unvergessliches Ereignis bleiben“, ist Bade überzeugt.

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