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Verdienstkreuz für Rose-Marie Seelhorst

Barsinghausen Verdienstkreuz für Rose-Marie Seelhorst

Für ihr jahrzehntelanges, unermüdliches Engagement für die Belange von psychisch Kranken und deren Angehörigen ist die Barsinghäuserin Rose-Marie Seelhorst ein weiteres Mal ausgezeichnet worden.

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Sozialministerin Cornelia Rundt (rechts) überreicht Rose-Marie Seelhorst das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens.

Quelle: Tom Figiel

Barsinghausen. Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt hat Seelhorst am Montag das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens überreicht. „Unsere Gesellschaft braucht mehr Menschen wie Rose-Marie Seelhorst, die sich für andere einsetzen - Menschen, denen das Wohlergehen anderer eine Herzensangelegenheit ist“, sagte die Ministerin in ihrer Laudatio.

Seelhorst beschäftigt sich intensiv mit der Thematik psychischer Erkrankungen, seitdem drei ihrer fünf Kinder an Schizophrenie erkrankt sind. Die heute 83-jährige Eckerderin initiierte 1985 in Kooperation mit dem Landeskrankenhaus Wunstorf einen Zusammenschluss der Angehörigen psychisch Kranker, um Informationen zu teilen und sich gegenseitig zu stärken. Zwei Jahre später entstand daraus die Arbeitsgemeinschaft der Angehörigen psychisch Kranker in Niedersachsen und Bremen (AANB), die schnell zum eingetragenen Verein wurde. Seit 27 Jahren hat Seelhorst den Vorsitz des AANB inne, der sich unter anderem für die Gleichstellung psychisch Erkrankter mit körperlich erkrankten Menschen einsetzt. Zusätzlich gründete sie auch in Barsinghausen eine Angehörigengruppe, aus der sich 1993 der Verein Der Steg, eine Selbsthilfeeinrichtung Psychiatrieerfahrener und ihrer Angehörigen, entwickelte.

Ebenfalls 1993 gründete Seelhorst gemeinsam mit ihrem Ehemann die Seelhorst-Stiftung, um psychisch Kranken möglichst normale Lebensbedingungen zu schaffen. Die 83-Jährige arbeitet außerdem im Psychiatrieausschuss und im Psychosozialen/Psychiatrischen Krisendienst des Landes Niedersachsen mit. Bereits 1996 war ihr für ihre Leistungen das Bundesverdienstkreuz verliehen worden. Weil sie bis heute mit dem gleichen Engagement ununterbrochen aktiv sei, sei ihr nun das Niedersächsische Verdienstkreuz im Rahmen einer „Lebenswerkehrung“ verliehen worden, erläutert das Sozialministerium.

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